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Flügel der Honigbiene

Arbeiterin im Flug
Arbeiterin im Flug

Die Flügel der Honigbiene sind viel variabler als die Tragflächen eines Transportflugzeugs. Meist sieht es so aus, als hätten die Bienen nur zwei Flügel. Aber alle Hautflügler, Hymenopteren, besitzen zwei Flügelpaare. Vorder- und Hinterflügel der Bienen sind im Flug durch eine Art Klettverschluss verbunden und arbeiten funktional wie ein einziges Flügelpaar.

Das ist aber nicht immer so. In Ruhe sind die zusammengelegten Flügel entkoppelt. Auch beim Manövrieren vor dem Flugloch oder vor einer Blüte kann es kurzzeitig zur Entkopplung der Flügel kommen.

Flügel der Arbeiterin
Flügel der Arbeiterin

Die Flügel sind über Gelenke direkt mit dem Exoskelett des Thorax verbunden. Diese Gelenke erlauben das Anlegen der Flügel. Ohne dies wäre eine Bewegung im Stock unmöglich.

Auch die Flügel der Biene sind in Leichtbauweise konstruiert. Stege aus Chitin versteifen die zarte Chitinhaut. Die Stege werden direkt nach dem Schlüpfen der Biene mit Luft gefüllt, bevor das Chitin erstarrt. Diese Röhren geben dem Flügel die Eigenschaft gleichzeitig flexibel und stabil zu sein.

Hakenreihe der Flügel einer Honigbiene
Hakenreihe der Flügel einer Honigbiene

Stege, Knoten und Haken

Die Stege und Knoten unterteilen die Flügelfläche in einzelne Zellen. Die Zellen bilden bei den verschiedenen Bienenarten unterschiedliche Muster, die als ein Merkmal der Bestimmung dienen. Man unterscheidet Radial-, Cubital- und Discoidalzellen. Die Honigbienen haben drei Cubitalzellen. Aus dem Längenverhältnis der Cubitalzellen kann man einen Index bilden. Die Rassen der Honigbiene Mellifera, Ligustica und Carnica unterscheiden sich in diesem Cubitalindex.

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Begriffe aus dem Glossar

Chitin
gr. chiton Hülle, Panzer

Chitin ist ein natürlich vorkommendes Polysaccharid. Es tritt bei Pilzen, Gliedertieren und Weichtieren sowie einigen Fischen auf. Es ist ein Makromolekül, dass für die Bildung und Stabilität von Strukturen verantwortlich ist. Es ist ähnlich und in der Funktion vergleichbar mit der Cellulose der Pflanzen. Von der Cellulose unterscheidet sich Chitin durch eine stickstoffhaltige Acetamidgruppe. Dies bedingt, dass Chitin stabiler und haltbarer als Cellulose ist.

Bei Pilzen ist Chitin wesentlicher Bestandteile der Zellwand. Bei Gliederfüßern, wie den Insekten und Krebsen, ist Chitin der Hauptbestandteil des Exoskeletts. Chitin bildet im Verbund mit Proteinen, wie Sklerotin, oder Calciumcarbonat (Krebstiere) einen harten und gleichzeitig flexiblen Baustoff für das Exoskelett.

Hautflügler - Hymenopteren

Die Hautflügler bilden eine Ordnung in der Klasse der Insekten. Diese Ordnung ist sehr groß und enthält zum Beispiel Ameisen, Wespen und Bienen. Ihren Namen Hautflügler haben sie auf Grund ihrer durchscheinenden Flügel erhalten. Die Flügel können bei manchen Arten fehlen, z. B. bei den Arbeiterinnen der Ameisen.

Rasse
Anstelle von Rasse wird auch von Unterart, in der Botanik von Sippe, gesprochen.

Die Rasse ist ein Begriff aus der biologischen Systematik. In einer Tierart können Unterarten oder Rassen auftreten. Sie haben verstärkt gemeinsame Merkmale, durch die sie sich von anderen Rassen der gleichen Art unterscheiden. Bekanntes Beispiel sind die Hunderassen. Auch bei der Honigbiene gibt es eine Anzahl von Rassen.

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