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Die Bienen

 

Das Bienenjahr

Das Bienenjahr folgt der Entwicklung der Natur. Wichtigste Faktoren für die zeitlichen Abläufe in der Natur unserer Breiten sind Tageslänge und Witterung. Die zyklischen Veränderungen der Tageslänge sind berechenbar und folgen unserem astronomischen Kalender.
Die Witterung, also die mittelfristige Entwicklung unseres Wetters, verläuft jedes Jahr anders. Die Folge sind zeitliche Verschiebungen von 4 bis 6 Wochen in der Entwicklung der Natur.

Frühlingsbeginn

Es gibt jährlich große Unterschiede, in dem was wir als den Beginn des Frühlings in der Natur wahrnehmen. Neben dem wetterbedingten jährlichen Unterschied gibt es starke regionale Unterschiede. Der Frühlingsbeginn wandert jedes Jahr von Süden nach Norden und von den Tälern hinauf die Berge.

Phänologischer Kalender

Diese natürliche Abfolge der Jahreszeiten wird in der Phänologie beschrieben. Die Phänologie sollte man aber nicht mit Phänomenologie verwechseln. Ein phänologischer Kalender definiert 10 Jahreszeiten in Abhängigkeit von den Ereignissen in der Natur. Wichtige Zeitpunkte sind dabei die Blütezeiten charakteristischer Pflanzen (phänologische Zeigerpflanzen).

Trachtangebot

Unsere Honigbienen sind in ihrer Entwicklung unmittelbar von der zur Verfügung stehenden Tracht abhängig. Die unterschiedlichen Trachten im Ablauf des Jahres hatten wir bereits beschrieben. Wir beschreiben Ihnen hier das Jahr aus Sicht der Biene. Wir orientieren uns dabei am phänologischen Kalender und der Blüte der phänologischen Zeigerpflanzen.

Bedenken Sie, dass sich die zeitlichen Abläufe jedes Jahr ändern. Und das es große regionale Unterschiede gibt. Je höher oder nördlicher ein Standort ist, desto später beginnt der Frühling. Also schauen Sie vor Ihre Tür, wann für Ihre Bienen der Frühling beginnt und fragen Sie nicht den Kalender an der Wand.

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Begriffe aus dem Glossar

Phänologie
Phänologie: Lehre von den Erscheinungen

Die Phänologie befasst sich mit den im Jahreslauf periodisch wiederkehrenden Wachstums- und Entwicklungserscheinungen in der Natur. In der Botanik sind dies Daten für Blattentfaltung, Blüte oder Fruchtreife. Die Daten stehen in enger Beziehung zu Witterung und Klima. Die Phänologie versucht Gesetzmäßigkeiten im periodischen Wachstumsablauf zu ergründen. Langjährige Datenreihen eignen sich für verschiedene Anwendungsgebiete und für wissenschaftliche Untersuchungen. Die ältesten phänologischen Beobachtungsdaten werden in den Archiven des Kaiserlichen Hofes von Japan aufbewahrt: Es sind Daten für den Beginn der Kirschbaumblüte seit 705 n. Chr. In Deutschland ist die Phänologie seit 1936 ein Aufgabengebiet des Deutschen Wetterdienstes

Phänologischer Kalender
gr. phaen leuchten, erscheinen, zeigen

Der Phänologische Kalender entspricht nicht dem Gregorianische Kalender mit einer starren Einteilung in Tage, Wochen und Monaten. Der Phänologische Kalender richtet sich nach der Entwicklung der Natur im Jahreslauf. Die zu beobachtenden Phänomene sind abhängig vom Verlauf der Witterung. Entsprechend verschieben sich Termine und Jahreszeiten jedes Jahr. In unseren, den gemäßigten Breiten der Nordhalbkugel zeigen sich deutliche Unterschiede in der Pflanzen- und Tierwelt. Entsprechend können wir zehn biologisch begründete phänologische Jahreszeiten im Phänologischen Kalender beobachten.

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