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Biologie der Honigbiene

 
 

Physiologie der Honigbiene

Die Physiologie ist die Lehre von den physikalischen und biochemischen Vorgängen in Zellen, Geweben und Organen. Vereinfacht gesagt beschreibt die Physiologie alle Dinge, die im Inneren eines Organismus ablaufen. Dazu gehören der Energiestoffwechsel, die Muskelbewegungen, das Wachstum und die Fortpflanzung sowie die Exkretion, das Hormon- und Nervensystem und deren Regelkreise.

Eine wichtige Aufgabe der Regelkreise ist die Homöostase, die Aufrechterhaltung eines inneren Gleichgewichtszustandes der auf- und abbauenden Vorgänge eines Organismus. Für die Regulation ist das Zusammenspiel von Hormon- und Nervensystem entscheidend.

Ein spannender Aspekt ist, wie die Honigbiene als eingefleischte Vegetarierin es schafft, ihren Bedarf an Eiweißen und Fetten zu decken.

Wissen Sie, dass die Honigbiene den größten Teil ihres Lebens im Dunkeln verbringt? Trotzdem ist sie bestimmt nicht blind und zu erstaunlichen Sinnesleistungen fähig.

Düfte spielen bei den Bienen eine ganz große Rolle. Düfte der Bienen sind Botenstoffe (Pheromone) und haben innerhalb eines Volkes die gleichen Wirkungen wie die Hormone im Körper der Biene. Hormone und Pheromone steuern Entwicklungsprozesse und Verhalten.

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Begriffe aus dem Glossar

Homöostase
gr. homoiostásis Gleichstand

Homöostase bezeichnet die Aufrechterhaltung eines Gleichgewichtszustandes durch einen regelnden Prozess. Die Regelung erfolgt meist durch einen Rückkopplungsmechnismus (physiologisches Feedback). Typische Beispiele sind die Regulation der Zusammensetzung von Blut und Hämolymphe.

Bei den Insekten sind die Malpighischen Gefäße für die konstante Zusammensetzung der Hämolymphe verantwortlich. Parameter sind Ionenzusammensetzung, Wassergehalt und ph-Wert.

Hormon

Ein Hormon ist ein körpereigener Signal- oder Botenstoff, der in einem Organismus wirkt. Er kann bereits in kleinsten Mengen Entwicklungsvorgänge und Stoffwechselprozesse steuern oder das Verhalten beeinflussen. Neben dem Nervensystem gibt es bei vielen Tiergruppen ein hormonelles System zur Steuerung innerer Prozesse.

Pheromone
gr. pherein übermitteln, überbringen
gr. horme in Bewegung setzen, antreiben, Antrieb

Pheromone sind Duft- und Lockstoffe, die ein Lebewesen abgibt. Sie dienen der Kommunikation von Lebewesen innerhalb einer Art untereinander. Sie werden daher auch als "Sozialhormone" bezeichnet. Ähnlich wie Hormone sind Pheromone bereits in einer sehr geringen Konzentration wirksam.

Im Bienenvolk dienen Pheromone dem Abstimmen des Verhaltens. Für die Bienen sind die Pheromone eine Form der Kommunikation. Sie dienen unter anderem dem Zusammenhalt des Volks und der Koordination des Schwärmens.

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