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Die Bienen

 

Biologie der Honigbiene

Die Honigbiene wiegt nur 0,1 g; kann aber bis zur Hälfte ihres Körpergewichtes an Nektar aufnehmen und über eine Strecke von mehreren Kilometer transportieren. Wie schafft dieser Winzling das?

In diesem Kapitel erfahren sie viel über unsere Honigbiene. Wir wollen hinter ihr Geheimnis kommen. Wir werfen zuerst einen Blick auf ihre Verwandten, damit wir wissen, wo von wir reden, wenn wir von Biene und Honigbiene sprechen.

Das Grundlegende bei einem Lebewesen ist seine Konstruktion. In der Biologie spricht man von Anatomie oder Körperbau. Die Konstruktion einer Biene muss filigran sein, damit sie leicht genug ist, um fliegen zu können und gleichzeitig stabil genug um 50 % Nutzlast zu tragen.

Die Biene leistet Erstaunliches. Sie fliegt mehrere Kilometer, um Nektar und Pollen zu sammeln und in den Stock einzutragen. Wie läuft der Flugmotor der Biene? Die Bienen produzieren Honig. Welche Prozesse laufen im Körper der Honigbiene ab? Dies sind Fragen an die Physiologie oder den Stoffwechsel der Biene.

Kommunikation der Honigbienen
Kommunikation der Honigbienen

Die Bienen müssen miteinander reden, damit sie ihre unterschiedlichen Tätigkeiten aufeinander abstimmen können. Nun sie verwenden dazu natürlich keine gesprochene Sprache wie wir, aber Sie haben bestimmt schon von der Tanzsprache der Honigbiene gehört. Das ist aber nur ein kleiner Teil der Kommunikation in einem Bienenstock. Der größte Teil der Absprachen erfolgt über chemische Botenstoffe, die Pheromone.

Das Verhalten der Bienen ist überwiegend angeboren. Aber es ist kein starres Korsett. Die einzelne Biene und das Volk als Ganzes, auch Bien genannt, reagiert flexibel auf die aktuelle Lage. Die Bienen können lernen. Die Bienen tauschen untereinander Informationen zur Tracht aus. Ebenso ist die Arbeitsteilung im Bienenvolk nicht starr, sondern die Aufgaben der einzelnen Biene werden an den aktuellen Bedarf des Volkes angepasst.

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Begriffe aus dem Glossar

Anatomie
gr. ana-temnein aufschneiden, sezieren, zerschneiden

Lehre vom Körperbau der Lebewesen, auch den Aufbau der Organe betreffend

Arbeitsteilung
Arbeitsteilung wird wissenschaftlich als Polyethismus bezeichnet.

Bei den Arbeitsbienen herrscht Arbeitsteilung. Je nach Lebensalter fallen den Bienen unterschiedliche Aufgaben zu. Die ersten 21 Tage nach dem Schlupf arbeiten sie im Stock: Putzen, Brutpflege, Wabenbau, Honigbereitung und Wachdienst. Danach fliegen sie als Sammlerinnen aus bis zu ihrem Lebensende.

Die Arbeiterinnen halten jedoch nicht starr an einem Schema fest. Bei Bedarf werden sie dort tätig, wo sie gebraucht werden.

Pheromone
gr. pherein übermitteln, überbringen
gr. horme in Bewegung setzen, antreiben, Antrieb

Pheromone sind Duft- und Lockstoffe, die ein Lebewesen abgibt. Sie dienen der Kommunikation von Lebewesen innerhalb einer Art untereinander. Sie werden daher auch als "Sozialhormone" bezeichnet. Ähnlich wie Hormone sind Pheromone bereits in einer sehr geringen Konzentration wirksam.

Im Bienenvolk dienen Pheromone dem Abstimmen des Verhaltens. Für die Bienen sind die Pheromone eine Form der Kommunikation. Sie dienen unter anderem dem Zusammenhalt des Volks und der Koordination des Schwärmens.

Physiologie

Die Wissenschaft von der Physiologie beschäftigt sich mit den physikalischen und biochemischen Funktionen der Lebewesen. Die Physiologie ist ein Teilgebiet der Medizin und der Biologie. Es dreht sich um den Stoffwechsel und alle nervösen und hormonellen Abläufe in einem Tier bzw. beim Menschen. Das ist ein weites Feld, auch bei einem so kleinen Tier wie einer Biene.

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