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Arbeitsteilung im Volk

 

Putzbienen

Putzbiene bei der Arbeit
Putzbiene bei der Arbeit

Eine junge Arbeiterin zeigt in den ersten Tagen nach dem Schlüpfen ein ausgeprägtes Putzverhalten. Die Putzbiene hält sich überwiegend im Bereich des Brutnestes auf. Sie reinigt die Brutzellen und bereitet sie damit für das erneute Bestiften durch die Königin vor.

Sie entfernt dabei alle Reste der vorhergehenden Brut an Zellwänden und -böden. Eine Larve spinnt sich vor der Metamorphose in einem Kokon ein, wenn die Brutzelle verdeckelt wurde. Reste des Kokons und Kot der Larve müssen entfernt werden, bevor die Königin ein neues Ei legt.

Putzbiene bei der Arbeit
Putzbiene bei der Arbeit

Zum Reinigen benutzt die Putzbiene ihre Mandibeln und das ölige Sekret ihrer Mandibeldrüsen. Mit dem Sekret bildet sich ein desinfizierender Belag auf den Wänden.

Bei Bedarf beteiligt sich eine Putzbiene auch am Aufheizen des Brutnestes durch die Aktivität ihrer Flugmuskulatur.

Honigbienen sind direkt nach dem Schlüpfen stark behaart. Daran kann man eine junge Biene erkennen. Je länger eine Biene lebt, um so mehr Haare, besser gesagt Borsten, verliert sie.

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Begriffe aus dem Glossar

Bestiften

Wenn die Köngin ein Ei in eine Zelle einer Brutwabe legt, wird dies als Bestiften bezeichnet. Das Ei einer Biene sieht aus wie ein kleiner Stift oder wie ein kleines, weißes Komma.

Brutnest

Das Brutnest ist der Kern eines Bienenvolkes. Hier befindet sich die Brut. Im Bereich des Brutnestes findet man meist die Köngin umgeben von jenen Bienen, die mit der Brutpflege beschäftigt sind. Die Größe des Brutnestes und damit auch der Umfang der Brut variiert je nach Größe des Volkes aber auch nach Jahreszeit und dem Umfang der Tracht.

Brutwabe

Wabe, in die die Königin Eier (Stifte) abgelegt hat. In der Wabe finden sich in der Regel alle Entwicklungsstadien der Bienenbrut: Eier, Maden und Puppen. Auf der Wabe können auch Honig und Pollen eingelagert sein. Diese Zellen sind meist ringförmig um die Brut angeordnet. In einem Volk gibt es immer mehrere Brutwaben, die direkt nebeneinander angeordnet sind. Gemeinsam bilden sie das Brutnest.

Metamorphose
gr. meta nach, nächst, um ;gr. morphos gestalten

Mit Metamorphose wird allgemein eine Umgestaltung, eine Verwandlung bezeichnet. In der Zoologie spricht man von Metamorphose, wenn in der Entwicklung eines Tieres vom Ei zum geschlechtsreifen Tier Zwischenstadien, Larven, auftreten.

Diese Larven können ein gänzlich anderes Aussehen besitzen als das erwachsene Tier. Die Larve vollzieht dann über das Zwischenstadium der Puppe einen vollständigen Formenwandel, die vollkommene Metamorphose (Holometabolie).

Auch ein schrittweiser Übergang, eine allmähliche Metamorphose (Hemimetabolie) ist möglich. Dabei nähern sich die Larven in ihren Stadien der Form der Imago an, ohne dass eine radikale Umwandlung in einem Puppenstadium notwendig wird.

Die Honigbienen (Apis) vollziehen einen vollständigen Formenwandel, die vollkommene Metamorphose.

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