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Aufbau eines Bienennestes

Nehmen Sie sich die Zeit und schauen Sie sich das Brutnest Ihrer Bienen mal genau an. Wählen Sie einen warmen Tag mit einer Lufttemperatur über 20 °C, damit Sie die Brut nicht durch mögliche Unterkühlung gefährden. Wie viele Brutwaben finden Sie in der Beute? Wie viele Brutzellen finden Sie auf den einzelnen Brutwaben und wie sind sie angeordnet? Und wo Sie gerade dabei sind, tragen Sie Ihre Beobachtung in die Stockkarte ein.

Wenn Sie eine Brutwabe betrachten, so sehen Sie meist im Zentrum Brutzellen und dann folgen nach außen hin ein paar Zellen mit Pollen. Umrandet wird das Brutnest von Honigzellen mit reifen oder frischem, unreifen Honig. Der Bogen aus Pollen- und Honigzellen wird als Futterkranz bezeichnet.

Brutwabe - Brutnest
Brutwabe - Brutnest

Im eigentlichen Brutnest werden Sie ein Muster aus unverdeckelten und verdeckelten Brutzellen erkennen. In den unverdeckelten Zellen sehen Sie Eier (Stifte) und Rundmaden. Wenn Sie die verdeckelten Brutzellen öffnen, so finden Sie Streckmaden und Puppen.

Eine Biene entwickelt sich vom Ei über Rund- und Streckmade bis zur Verpuppung. Aus der Puppenhülle schlüpft die erwachsene Biene. Im Puppenstadium findet eine Metamorphose, ein Formenwechsel, statt. Die Larve ist deutlich einfacher aufgebaut als das erwachsene Tier (Imago). Man spricht von einer vollständigen oder holometabolen Metamorphose. Während der Zeit der Metamorphose ist die Biene besonders empfindlich. Als Schutz wird die Brutzelle verdeckelt.

Bei einem großen Volk, einem Wirtschaftsvolk, erstreckt sich das Brutnest über zwei Zargen.

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Begriffe aus dem Glossar

holometabol

Von einer holometabolen Entwicklung spricht man bei Insekten, die eine vollständige Metamorphose vom Ei über Larve und Puppe zum ausgewachsenen Insekt durchlaufen. Die Larve unterscheidet sich in ihrem Aussehen deutlich vom späteren, reifen Insekt. Drei Viertel aller Insekten entwickeln sich holometabol.

Metamorphose
gr. meta nach, nächst, um ;gr. morphos gestalten

Mit Metamorphose wird allgemein eine Umgestaltung, eine Verwandlung bezeichnet. In der Zoologie spricht man von Metamorphose, wenn in der Entwicklung eines Tieres vom Ei zum geschlechtsreifen Tier Zwischenstadien, Larven, auftreten.

Diese Larven können ein gänzlich anderes Aussehen besitzen als das erwachsene Tier. Die Larve vollzieht dann über das Zwischenstadium der Puppe einen vollständigen Formenwandel, die vollkommene Metamorphose (Holometabolie).

Auch ein schrittweiser Übergang, eine allmähliche Metamorphose (Hemimetabolie) ist möglich. Dabei nähern sich die Larven in ihren Stadien der Form der Imago an, ohne dass eine radikale Umwandlung in einem Puppenstadium notwendig wird.

Die Honigbienen (Apis) vollziehen einen vollständigen Formenwandel, die vollkommene Metamorphose.

Puppe

Die Bienen entwickeln sich vom Ei über die Larve bis zur ausgewachsenen Biene (Imago) über mehrere Entwicklungsstufen oder -stadien. Dabei machen sie im Übergang von der Larve zur Imago eine große Veränderung, die Metamorphose, durch. Dieses Stadium, die Puppe, wirkt von außen wie eine Ruhephase, da das Tier keinerlei sichtbare Bewegung zeigt. Im Inneren der Puppe finden aber gewaltige Veränderungen statt.

Stockkarte

Die Stockkarte ist so zu sagen die Buchführung in der Imkerei. Zu jedem Volk sollte es eine Stockkarte geben. In der Karte wird notiert, welche imkerlichen Arbeiten durchgeführt wurden und in welchem Zustand sich das Volk befindet. Es wird festgehalten, wieviele Brut- und Honigräume aufgesetzt sind. Eine Umweiselung wird notiert. Und es gibt Raum für besondere Vorkommnisse und Beobachtungen.

Wirtschaftsvolk

Als Wirtschaftsvolk wird in der Imkerei ein Bienenvolk bezeichnet, das mindestens ein Jahr alt ist. Das Volk hat erfolgreich überwintert. Es ist in der Entwicklung so stark, dass es ausreichend Tracht eintragen kann, um Honigreserven anzulegen.

Ein Wirtschaftsvolk wird auch als Altvolk bezeichnet. Das Gegenstück zum Wirtschaftsvolk ist das Jungvolk.

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