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Trachtpflanzen erkennen

 

Apfel, Kirsche und Pflaume

Kirschenblüten (Prunus avium)
Kirschenblüten (Prunus avium)

wissenschaftl. Name: Cydonia spec., Malus spec., Prunus spec. und Pyrus spec.
Familie: Rosengewächse (Rosaceae)
Blütezeit: Anfang April bis Ende Mai

Die Obstblüte beginnt mit der Kirsche und endet mit der Apfelblüte. Dazwischen blühen Birne, Pflaume, Quitte und Schlehe. Unsere Obstbäume gehören zu den Rosengewächsen (Rosaceae). Die Blüten erscheinen vor oder während des Austriebs der Blätter. Die Blüten sind meist weiß mit gelben Staubbeuteln. Die Pflanzen sind zweigeschlechtig, einhäusig. Das bedeutet, in einer Blüte finden Sie sowohl die weiblichen wie die männlichen Geschlechtsorgane. Die Obstblüten werden von Insekten bestäubt.

Bedeutung als Trachtpflanzen

Obstbäume sind häufig in Gärten, Bauerngärten und Streuobstwiesen angepflanzt. In manchen Gegenden wird Obst landwirtschaftlich in Form von Plantagen angebaut. Obstbäume haben ein reiches bis mäßiges Angebot an Nektar und Pollen. Durch den konzentrierten Anbau an einem Ort ergibt sich eine lohnende Massentracht für Bienenvölker. In Obstanbaugebieten, wie dem alten Land oder dem Bodenseeraum, kann es zu sortenreinen Trachten kommen.

Sortenhonig: Obstblüte

Obstblütenhonig ist ein Sortenhonig, der als sortenrein gilt, obwohl er von unterschiedlichen Pflanzenarten stammt. Seine Farbe ist weiß bis zart gelb. Er hat ein dezent blumiges Aroma. Aufgrund des hohen Anteils an Glukose (Traubenzucker) kristallisiert er in der Regel aus. Durch ausreichendes Rühren kann ein wunderbarer, cremiger Blütenhonig entstehen. Je nach Region enthält der Honig meist Anteile von Raps oder Löwenzahn.

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Begriffe aus dem Glossar

Massentracht

Das Angebot an Tracht ist reichhaltig. Das Volk wächst und legt große Honigvorräte an. Der Imker kann Honig ernten. Typische Pflanzen, die meist eine Massentracht bieten, sind Klee oder Raps.

Nektar

Die meisten Blüten sondern eine zuckerhaltige Flüssigkeit ab, den Nektar. Die Drüsen in den Blüten werden Nektarien genannt. Abhängig von der Pflanzenart, der Witterung und der Tageszeit schwankt die Menge des abgegebenen Nektars.

Aus dem Nektar erzeugen die Bienen den Blütenhonig.

Pollen
lat. pollen feiner Staub.

Der Pollen wird allgemein auch Blütenstaub genannt. Der Pollen wird von Samenpflanzen zur geschlechtlichen Fortpflanzung produziert. Pollen sind mehr oder weniger kugelig. Den Bienen dient der Pollen vor allem als Eiweißnahrung.

Der Pollen einer jeden Pflanzenart zeigt eine charakteristische Oberflächenstruktur. Die Analyse dieser Struktur ermöglicht eine Zuordnung zur Pflanzenfamilie, teilweise auch bis zur Gattung oder Art.

Die Lehre von der Analyse des Pollens im Honig wird Melissopalynologie genannt.

Sortenhonig

Als Sortenhonig wird Honig, der aus der Tracht einer einzelnen Blütenpflanzenart gebildet wurde, bezeichnet. Typische Sortenhonige sind Robinen- und Rapshonig.

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