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Blüten und Tracht

 
 

Nektar, Honigtau und Pollen - die Tracht

Die aktuelle Tracht und damit das Angebot und die Qualität der Tracht sind von vielen Faktoren wie dem Klima und den aktuellen Witterungs-bedingungen abhängig. Die Höhenlage beeinflusst die durchschnittliche Temperatur und damit zum Beispiel den Beginn der Blütezeiten. Welche Pflanzen wachsen, hängt neben dem Klima auch von der Bodenbeschaffenheit ab. Die Tracht ist regional unterschiedlich.

Nektarsammeln auf Fenchel
Nektarsammeln auf Fenchel

Nektar

Nektar wird von vielen Pflanzen produziert und meist über die Blüte abgeben. Die Grundlage des Nektars ist der Pflanzensaft. Über die Leitungsbahnen gelangt der Pflanzensaft in die Blüten und die einzelnen Drüsenzellen. Mehrere Drüsenzellen bilden zusammen ein Nektarium, die Nektardrüse in der Blüte. Die mengenmäßig größten Anteile des Nektars sind verschiedene Zucker, einige Mineralien und vor allem Wasser. Die Zucker sind Rohrzucker (Saccharose), Fruchtzucker (Fruktose) und Traubenzucker (Glukose). Sie werden im Prozess der Fotosynthese produziert.

Napfschildläuse mit Tautropfen
Napfschildläuse mit Tautropfen

Honigtau

Manche Insekten bedienen sich direkt an den Leitungsbahnen er Pflanzen. Sie suchen nicht die Blüten auf, um an den zuckerreichen Saft zu gelangen, sondern sie stechen mit einem speziell geformten Rüssel die Leitungsbahnen der Pflanzen an. Sie bekommen auch dann Nahrung, wenn die Pflanze nicht blüht.

Blattläuse und Schildläuse bewegen sich kaum fort. Sie müssen viel Saft aufnehmen, um ihren Bedarf an Wasser und stickstoffhaltigen Nährstoffen zu decken. Dabei nehmen Sie mehr Zucker auf, als sie verbrauchen. Den Überschuss scheiden tröpfchenweise als Honigtau aus. Dieser Honigtau ähnelt in seiner Zusammensetzung mehr dem Honig als den Pflanzensäften, die aufgenommen werden. Im Darm der Läuse findet eine Spaltung des Hauptbestandteils pflanzlicher Säfte, des Rohrzuckers (Saccharose), statt.

Honigbiene beim Anflug an Blutweiderich
Honigbiene beim Anflug an Blutweiderich

Pollen

Pollen braucht die Samenpflanze zur Fortpflanzung. Ein Pollenkorn ist der Lieferant für den männlichen Teil des Erbguts einer Blütenpflanze. Aus Sicht der Pflanze dreht sich alles um den Pollen. Der Pollen muss von einer Pflanze zur nächsten transportiert werden, damit langfristig die Pflanzenart überlebt.

Die Bienen brauchen den Pollen als Eiweißquelle für ihre Entwicklung. Pollen ist die Basis für die Produktion von Eiern durch die Königin und den Futtersaft der Ammenbienen. Pollen wird von den Flugbienen als Tracht eingetragen.

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Begriffe aus dem Glossar

Fruchtzucker - Fruktose

Fruchtzucker ist ein Monosaccharid, ein Einfachzucker. Er ist der süßeste aller natürlich vorkommenden Zucker. Meist kommt er in Verbindung mit anderen Monosacchariden als Disaccharid bzw. Polysaccharid vor. Honig ist eine der wenigen Quellen, in denen er als einzelner Zucker in hoher Konzentration enthalten ist.

Traubenzucker - Glukose

Der Traubenzucker wird auch Glukose oder Dextrose genannt. Er ist ein Monosaccharid. Er ist der wichtigste Zucker des Stoffwechsels aller Lebewesen. Glukose ist die zentrale Energieform der Zellen. Andere Zucker werden daher in Glukose umgewandelt.

Rohrzucker - Saccharose

Rohrzucker ist unser Haushaltszucker. Er wird aus Zuckerrüben und Zuckerrohr gewonnen. Chemisch ist er ein Disaccharid, d. h. er ist aus zwei Zuckern zusammengesetzt. Glukose (Traubenzucker) und Fruktose (Fruchtzucker) bilden ein Molekül Saccharose.

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