Pfad:

Anfängerschulung

>

Honig & Honigernte

 

Honigbereitung durch die Bienen

Zur Bereitung des Honigs arbeiten Sammelbienen und Honigmacherinnen zusammen. Die Sammelbienen sammeln nicht nur Nektar und Honigtau ein, sondern beginnen bereits während des Fluges mit deren Umwandlung in Honig. Ausgelöst wird dies durch den Zusatz von Enzymen und dem Entzug von Wasser.

Im Stock angekommen wird die flüssige Tracht abgegeben. An wen die Tracht abgegeben wird, entscheidet über die weitere Verwendung. Bei Bedarf kann die Tracht direkt verzehrt und verbraucht werden. Oder Honigmacherinnen übernehmen die Tracht und lagern sie kurz- oder langfristig ein.

Wird die Tracht langfristig eingelagert, so muss sie vor dem Verderb geschützt werden. Die Honigmacherinnen übernehmen die Aufgabe, die Tracht zu konservieren. Aus der unreifen Vorstufe des Honigs wird reifer Honig.

Honigmacherinnen bei der Arbeit
Honigmacherinnen bei der Arbeit

Der reife Honig lagert überwiegend auf den Honigwaben. Zur langfristigen Lagerung werden die Honigzellen mit einem Wachsdeckel verschlossen. Jetzt kann der Honig einige Wochen oder einige Monate gelagert werden. Bereits bei einer Trachtlücke im Sommer, wenn der Vorrat im Futterkranz nicht ausreicht, greift das Volk darauf zurück. Über den Winter wird der Honigvorrat nach und nach von den Bienen der Wintertraube weitgehend aufgezehrt. In den ersten Wochen der neuen Brutsaison werden die Reste der Wintervorräte aufgebraucht.

Blättern

Begriffe aus dem Glossar

Enzym
ein veralteter Name für Enzym ist Ferment

Enzyme sind Katalysatoren für biologische Prozesse. Es sind Eiweiße, die in jedem Lebewesen zu finden sind. Sie erleichtern die Umwandlung von Stoffen.

In der Honigbereitung durch die Bienen sind drei Enzyme von Bedeutung: die Glycosidase, die Amylase und die Glucoseoxidase.

Honigtau

Als Honigtau werden die Ausscheidungen bestimmter, pflanzensaugender Insekten (Blatt- und Rindenläuse, Zikaden) bezeichnet. Diese nehmen aus den Pflanzensäften einen Überschuss an Zuckern auf. Der Überschuss wird ausgeschieden und sammelt sich als winzige Tröpfchen, wie süßer Tau, auf den Nadeln oder Blättern der Bäume. Manche nennen den Überzug auch Blatthonig. Wenn Bienen diesen Honigtau aufsammeln, entsteht daraus der Waldhonig (Honigtauhonig).

Nektar

Die meisten Blüten sondern eine zuckerhaltige Flüssigkeit ab, den Nektar. Die Drüsen in den Blüten werden Nektarien genannt. Abhängig von der Pflanzenart, der Witterung und der Tageszeit schwankt die Menge des abgegebenen Nektars.

Aus dem Nektar erzeugen die Bienen den Blütenhonig.

Trachtlücke

Mit Trachtlücke wird das Fehlen einer ausreichenden Tracht während der Vegetationsperiode bezeichnet. Natürlicherweise gibt es von März bis Oktober eine kontinuierliche Abfolge von Blühperioden der unterschiedlichen Pflanzenarten. Sie bilden das sogenannte Trachtfließband, das die Bienen versorgt.

Trachtlücken entstehen durch die Monotonie in der Landschaft. Große Flächen mit Mais oder Raps kurz vor seiner Ernte bringen keinen Nektar. Viele Feldraine und Waldränder mit einer großen Blütenvielfalt sind verschwunden.

Cookies

Bitte aktivieren Sie Cookies. Geben Sie in Ihrem Browser die Möglichkeit frei, ein Cookie für die Domian die-honigmacher.de zu speichern. Nur dann können Sie die zusätzlichen Lernerdienste nutzen.

Einloggen


Lesezeichen

aktuelle Lesezeichen:

Sie haben keine Lesezeichen gesetzt.
Lernstand
 
Empfehlungen
Zurzeit liegen keine Empfehlungen vor.
Anfänger
Zurück zur Startseite des Portals die Honigmacher Zum Redaktionssystem