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Honig & Honigernte

 

Blüten und Tracht

Um Honig zu bereiten, brauchen die Bienen Nektar oder Honigtau. Sie müssen eine Ernte eintragen, um diese anschließend zu einem lagerfähigen Produkt zu verarbeiten, so könnte man es technisch formulieren. Der Imker spricht davon, dass die Bienen die Tracht eintragen.

Alles was die Honigbienen in den Stock eintragen, ist ihre Ernte und damit ihre Tracht. Eng damit verbunden sind die Trachtpflanzen, das sind die Pflanzen, auf denen die Bienen sammeln und von denen sie ihre Ernte eintragen. Die Bienen tragen nicht nur Nektar und Honigtau, sondern auch Pollen ein. Pollen ist der Eiweißlieferant für die Bienen. Ohne Pollen ist es ihnen nicht möglich, eine Brut aufzuziehen. Und der Vollständigkeit halber: Auch Wasser und Baumharze sind eine Tracht, die die Bienen bei Bedarf eintragen.

Honigbiene auf einer Wiesen-Flockenblume
Honigbiene auf einer Wiesen-Flockenblume

Im ersten Abschnitt beschäftigen wir uns mit allen drei Arten der Tracht: Nektar-, Honigtau und Pollentracht. Wann im Jahr sie auftreten und welche Bedeutung sie für das Volk haben.

Im zweiten Abschnitt schauen wir uns exemplarisch einige Trachtpflanzen an. Welche regionalen und saisonalen Unterschiede gibt es in der Zusammensetzung der Bienenweide. Was bedeutet, das für uns als Imker?

Der Zusammenhang zwischen Blüte und Bestäubung einerseits und unseren Honigbienen andererseits ist das zentrale Thema des dritten Abschnitts. Was läuft da in der Natur eigentlich ab? Die Bienen brauchen die Pflanzen mit ihren Blüten und einige Pflanzen brauchen auch die Bienen. Die Bestäubung einiger Pflanzenarten ist vom Besuch der Bienen abhängig.

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Begriffe aus dem Glossar

Honigtau

Als Honigtau werden die Ausscheidungen bestimmter, pflanzensaugender Insekten (Blatt- und Rindenläuse, Zikaden) bezeichnet. Diese nehmen aus den Pflanzensäften einen Überschuss an Zuckern auf. Der Überschuss wird ausgeschieden und sammelt sich als winzige Tröpfchen, wie süßer Tau, auf den Nadeln oder Blättern der Bäume. Manche nennen den Überzug auch Blatthonig. Wenn Bienen diesen Honigtau aufsammeln, entsteht daraus der Waldhonig (Honigtauhonig).

Nektar

Die meisten Blüten sondern eine zuckerhaltige Flüssigkeit ab, den Nektar. Die Drüsen in den Blüten werden Nektarien genannt. Abhängig von der Pflanzenart, der Witterung und der Tageszeit schwankt die Menge des abgegebenen Nektars.

Aus dem Nektar erzeugen die Bienen den Blütenhonig.

Pollen
lat. pollen feiner Staub.

Der Pollen wird allgemein auch Blütenstaub genannt. Der Pollen wird von Samenpflanzen zur geschlechtlichen Fortpflanzung produziert. Pollen sind mehr oder weniger kugelig. Den Bienen dient der Pollen vor allem als Eiweißnahrung.

Der Pollen einer jeden Pflanzenart zeigt eine charakteristische Oberflächenstruktur. Die Analyse dieser Struktur ermöglicht eine Zuordnung zur Pflanzenfamilie, teilweise auch bis zur Gattung oder Art.

Die Lehre von der Analyse des Pollens im Honig wird Melissopalynologie genannt.

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