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Schwärmen

 

Einzug eines Schwarms - Bildung eines Volkes

Ein Schwarm zieht ein.
Ein Schwarm zieht ein.

Das ideale Heim der Honigbienen ist eine Wohnhöhle von circa 40 l Inhalt. Es ist eine alte Nisthöhle in 5 - 6 m Höhe in einem Baum. Der Eingang ist klein und zeigt Richtung Süden oder Südwesten. Und die Wohnung muss trocken sein. Sind Risse vorhanden, sodass es in der Höhle zieht, können das die Arbeiterinnen mit Wachs und Propolis abdichten.

Hat ein Schwarm seine neue Behausung bezogen, so beginnt die Arbeit. Waben müssen gebaut und Tracht eingetragen werden. Der Vorrat des Schwarms lagert nur in den Honigblasen. Bei einem großen Schwarm ist dies maximal 1 kg an Honig. Ein großer Teil davon wird benötigt, um die ersten Waben zu bauen.

Ein Schwarm hat nicht viel Zeit, um sich zu etablieren. Aus einem Schwarm wird ein Volk, wenn Waben gebaut, die erste Tracht eingetragen und die ersten Stifte gelegt sind. Tracht muss eingetragen und eingelagert werden. Die ersten Tage mit schlechtem Wetter, an denen es keine Tracht gibt, können das Ende eines Schwarms bedeuten. Ein Schwarm kann sehr schnell verhungern.

Königin

Eine begattete Alt-Königin wird nach ein paar Tagen wieder mit der Eiablage beginnen. Voraussetzung ist, dass die Arbeiterinnen entsprechende Brutwaben angelegt haben und dass ausreichend Pollen- und Nektartracht vorhanden ist, damit die Ammenbienen Futtersaft produzieren können.

Der nächste Winter

Bis zum Beginn des Winters muss der Schwarm sich zu einem stabilen, gesunden Volk entwickelt haben. Er muss in der verbleibenden Zeit ausreichend Vorräte angelegt haben, um bis zum kommenden Frühjahr zu überleben.

Schwärme im Mai haben daher eine größere Chance als Schwärme Ende Juli oder aus dem August.

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Begriffe aus dem Glossar

Nektar

Die meisten Blüten sondern eine zuckerhaltige Flüssigkeit ab, den Nektar. Die Drüsen in den Blüten werden Nektarien genannt. Abhängig von der Pflanzenart, der Witterung und der Tageszeit schwankt die Menge des abgegebenen Nektars.

Aus dem Nektar erzeugen die Bienen den Blütenhonig.

Pollentracht

Der von den Bienen eingetragene Pollen wird als Pollentracht bezeichnet. Von Pollentracht wird besonders dann gesprochen, wenn Pollen in großen Mengen, als Massentracht, eingetragen wird. Manche Pflanzen wie der Mohn liefern ausschließlich Pollen und keinen Nektar.

Der Pollen ist der wichtigste Eiweißlieferant der Bienen. Pollen ist für die Aufzucht der Brut unabdingbar. Große Pollentrachten sind im Frühjahr für eine Entwicklung der Völker ein Notwendigkeit

Es gibt Trachtpflanzen, die besonders viel Pollen liefern und zu einer Massentracht führen können. Dazu gehören im Frühjahr Weide, Erle und Haselnuss. Diese Pflanzen sind besonders wichtig für die Entwicklung der Brut im Frühjahr.
Später kommen Apfel, Löwenzahn, Raps und Weißklee dazu. Im Sommer können Spargel, Brombeere, Himbeere und Phacelia zu Pollen-Massentrachten führen.

Ei - Stift

Das Ei der Biene sieht aus wie ein kleiner Stift. Es wird daher auch Stift genannt. Die Königin legt pro Zelle einen Stift. Arbeiterinnen pflegen nach dem Schlüpfen die Larve bis zur Verpuppung.

Tracht
Tracht leiten sich von "tragen" ab. Den Nektar und Pollen eintragen. Tracht wird nur im Singular verwendet.

Als Tracht bezeichnet der Imker das gesamte Angebot an Pollen, Nektar und Honigtau. Das heißt, die Tracht ist die Ernährungsgrundlage, die für ein Bienenvolk aktuell zur Verfügung steht. Eine gute Tracht ist die Grundlage für eine reiche Honigernte.

Man unterscheidet nach Umfang der Tracht die Massentracht von der Läppertracht. Aus Sicht der Honigernte teilt man die Trachten je nach Jahrszeit in Frühtracht (erste Honigernte des Jahres), Sommertracht und Spättracht ein.

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