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Hygiene

 
 

Hygiene bei der Honigernte

Entdeckeln der Honigwaben
Entdeckeln der Honigwaben

Voraussetzung für eine gute Hygiene bei der Arbeit ist, dass alle Geräte in einem einwandfreien und sauberen Zustand sind. Sie sollten möglichst aus Edelstahl oder Kunststoff sein. In Kontakt mit Lebensmitteln darf bei Geräten keine Korrosion oder Abrieb auftreten.

Alle Arbeitsschritte müssen geplant ablaufen. Kurzfristige Improvisationen sind zu vermeiden. Alle Arbeitsschritte und Geräte müssen zeitlich und räumlich so angeordnet werden, dass die Gefahr des Verschleppens von Keimen minimiert wird. Auch hier gilt, dass nichts direkt auf den Boden gestellt werden sollte.

Hygiene beim Schleudern von Honig
Hygiene beim Schleudern von Honig

Reinigen der Geräte nach der Arbeit

Die Geräte werden erst mit kaltem Wasser gereinigt. Würde man mit heißem Wasser beginnen, so würden die Wachsreste schmelzen und sich ein Überzug auf den Geräten bilden. Alles Wachs wird kalt entfernt und anschließend mit heißem Wasser, Reinigungsmittel und Bürste gereinigt. Anschließend wird mit viel kaltem Wasser abgespült.

Rühren des Honigs

Beim Rührvorgang darf aus mehreren Gründen die Geschwindigkeit nicht zu hoch gewählt werden. Ein Grund ist, dass das Einrühren von Luft die Verunreinigung durch Keime begünstigt. Luft führt immer Keime mit sich. Luft im Honig begünstigt alle aeroben Stoffwechselprozesse und fördert die Vermehrung möglicher Keime im Honig.

Honig rühren, aber keinen Schaum schlagen.

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Begriffe aus dem Glossar

anaerob - aerob

Als anaerob werden Lebewesen bezeichnet, die keinen Sauerstoff zum Atmen benötigen. Lebewesen, die auf Sauerstoff zum Leben angewiesen sind, werden als aeorb bezeichnet. Lebewesen, die sowohl unter sauerstofffreien Bedingungen als auch mit Sauerstoff leben und wachsen können, werden als fakultativ anaerob bezeichnet.

Mikroorganismen
Mikroben ist der umgangssprachliche Ausdruck für den wissenschaftlichen Begriff Mikroorganismen.

Mikroorganismen sind mikroskopisch kleine Lebewesen. Sie sind mit dem bloßem Auge nicht zu erkennen. Erst wenn sie in Massen auftreten, wie Schimmel auf dem Brot oder die Algenblüte auf einem Teich, werden wir auf sie aufmerksam.

Viele Mikroorganismen sind Einzeller, aber nicht alle. Zu den Mikroorganismen zählen Bakterien, viele Pilze, mikroskopisch kleine Algen und Protozoen wie das Pantoffeltierchen .

Viren sind streng genommen keine Mikroorganismen, das sie keine eigenständigen Lebewesen sind. Viren sind immer auf eine Wirtszelle angewiesen.

Stoffwechsel
Der wissenschaftliche Ausdruck für Stoffwechsel ist Metabolismus.

Jedes Lebewesen hat einen Stoffwechsel. Stoffwechsel steht für die Aufnahme, den Transport und die chemische Umwandlung von Stoffen in einem Organismus. Diese biochemischen Vorgänge dienen dem Aufbau und dem Erhalt der Körpersubstanz sowie der Beschaffung von Energie für den Organismus. Stoffwechsel beginnt mit der Aufnahme von Nahrung und endet mit der Abgabe von Abbauprodukten.

Mit Stoffwechsel ist generell die chemische Veränderung von Stoffen innerhalb eines Organismus gemeint.

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