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Die Vorbereitungen

 

Der Standort

Standortwahl
Standortwahl

Bienen brauchen einen stabilen und vor Wind geschützten Standort. Am liebsten haben Bienen einen großen Baum mit einer großen Aushöhlung. Das sollten Sie vor Augen haben, wenn Sie einen möglichen Standort begutachten.

Der Standplatz sollte einen stabilen Untergrund haben. Die Beuten sollten nicht direkt auf der Erde oder im Gras stehen. Hier kann man gut mit Transportpaletten arbeiten. Sie sollten so ausgerichtet sein, dass sie nicht wackeln. Der Standplatz sollte vor Wind geschützt sein. Der Platz sollte nicht in einer Senke liegen, da sich darin ein See kalter Luft sammeln kann.

Richten Sie die Beuten so aus, dass Fluglöcher möglichst nach Süden oder Südosten zeigen. Vor den Beuten sollten mindestens 3 m Platz sein. Unmittelbar in der Flugbahn sollten keine Hindernisse stehen oder Wege verlaufen. Hecken bieten eine gute Abgrenzung gegenüber viel begangenen Wegen.

Generell brauchen Sie ein Grundstück mit ausreichender Größe. Das Grundstück sollte möglichst groß sein. Rechnen Sie mit circa 100 m² je Bienenvolk. Ist der Garten kleiner als 200 m², sollten Sie keine Völker im besiedelten Bereich halten. Meist findet sich aber ein anderer, geeigneter Platz. So sind Bienenvölker in Schrebergärten meist willkommen.

Die Nachbarn

Sie werden auf Nachbarn treffen, die Vorbehalte haben. Manchen Stadtmenschen ist eine wilde Natur, die ihnen plötzlich so nahe kommen kann, einfach unheimlich. Speziell dann, wenn kleine Kinder in der Nachbarschaft wohnen, sollten erst alle Vorbehalte ausgeräumt sein. Suchen Sie das Gespräch mit Ihren Nachbarn. Fragen Sie nach einer möglichen Bienengiftallergie in der unmittelbaren Nachbarschaft.

Kommen Sie nicht zu einem Einvernehmen, so suchen Sie besser einen anderen Standort. Nachbarschaft und Bienenhaltung müssen über viele Jahre hinweg harmonieren, sonst macht es einfach keinen Spaß.

Schutz- und Sperrgebiete

Beachten Sie, dass es Schutz- und Sperrgebiete, in denen die Bienenhaltung untersagt oder nur unter Auflagen gestattet ist, gibt.

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Begriffe aus dem Glossar

Beute

Als Beute bezeichnet der Imker, die bei der Imkerei verwendete künstliche Behausung der Bienen. Es gibt unterschieldliche Formen der Beute: Ursprüngliche Formen sind die Klotzbeute (ausgehöhlter Baumstamm) und die Strohbeute (der Bienenkorb). Heutzutage wird vor allem die Magazinbeute, die aus einer oder mehreren Zargen zusammen gesetzt wird, verwendet.

Dauerstand

Ein Dauerstand ist ein über das ganze Jahr genutzter Standort für Bienenvölker. Einzelne Völker können für einige Wochen zum Anwandern von Trachten vom Standort entfernt werden. Sie werden vorübergehend entfernt und zum Wanderstand verbracht.

Wie der Dauerstand baulich aufgebaut ist, ob es sich dabei um einzelne Beuten, einen überdachten Bienenstand oder ein massives Bienenhaus handelt, ist für die Bezeichnung Dauerstand unerheblich.

Wanderstand

Als Wanderstand wird der Standort der Beuten, während des Anwanderns einer Tracht bezeichnet. Der Wanderstand ist ein zeitlich befristeter Standort der Bienenvölker. Die bauliche Form, ob es sich um einzelne Beuten, einen Wanderwagen oder einen überdachter Bienenstand handelt, ist für die Bezeichnung als Wanderstand nicht entscheidend.

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