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Aufbau eines Bienennestes

 

Verdeckelte Brut - Puppen in der Metamorphose

Blick unter die Deckel
Blick unter die Deckel

Die Rundmaden der Arbeiterinnen fressen und wachsen etwa 6 Tage lang. Dies ist der Moment, in dem Arbeiterinnen die Zelle mit einem Wachsdeckel verschließen. Der Wachsdeckel ist luftdurchlässig. Das ist wichtig, da der Stoffwechsel der Larve äußert aktiv ist und sie entsprechend atmen muss.

Die Streckmade spinnt.

Die Rundmade füllt den Boden der Brutzelle aus und muss sich strecken, da der Platz zum Liegen nicht mehr ausreicht. Die Streckmade füllt die Brutzelle von der Öffnung (Mund) bis zum Grund aus.

Die Larve besitzt Spinndrüsen und produziert einen Faden, mit dem sie sich in einen Kokon einspinnt. Zu diesem Zeitpunkt öffnet sich die Verbindung zwischen Mittel- und Enddarm. Reste der Verdauung können jetzt über den Enddarm als Kot abgeben werden. Die Metamorphose beginnt.

Vorpuppe - 12. Tag
Vorpuppe - 12. Tag

Vorpuppe

Zu Beginn der Metamorphose werden Zellen abgebaut und die innere Struktur der Streckmade löst sich in großen Teilen auf. Gleichzeitig werden durch Zellteilung neue Zellen gebildet. Aus der Streckmade ist die Vorpuppe - ein äußerst empfindliches Übergangsstadium - geworden.

Blick in die verdeckelte Brutzelle
Blick in die verdeckelte Brutzelle

Puppe - 5. Häutung

Etwa am 13. Tag häutet sich die Vorpuppe und gibt ihre Larvenhaut ab. Aus der Vorpuppe ist die Puppe geworden und es entwickelt sich die Struktur der späteren Biene. Die Teilung in Kopf, Thorax und Abdomen zeichnet sich ab.

Der Fortschritt in der Ausdifferenzierung der Organe und Extremitäten lässt sich gut an der Pigmentierung der Augen verfolgen. Die Pigmentierung beginnt am 14.Tag und ist am 18. Tag abgeschlossen. Jetzt beginnt die Pigmentierung der gesamten Chitinhülle, des Exoskeletts. Am 21. Tag sind die Entwicklung und die Chitinisierung des Exoskeletts abgeschlossen. Die Arbeiterin nagt sich mit ihren Mandibeln von innen durch den Wachsdeckel und schlüpft.

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Begriffe aus dem Glossar

Chitin
gr. chiton Hülle, Panzer

Chitin ist ein natürlich vorkommendes Polysaccharid. Es tritt bei Pilzen, Gliedertieren und Weichtieren sowie einigen Fischen auf. Es ist ein Makromolekül, dass für die Bildung und Stabilität von Strukturen verantwortlich ist. Es ist ähnlich und in der Funktion vergleichbar mit der Cellulose der Pflanzen. Von der Cellulose unterscheidet sich Chitin durch eine stickstoffhaltige Acetamidgruppe. Dies bedingt, dass Chitin stabiler und haltbarer als Cellulose ist.

Bei Pilzen ist Chitin wesentlicher Bestandteile der Zellwand. Bei Gliederfüßern, wie den Insekten und Krebsen, ist Chitin der Hauptbestandteil des Exoskeletts. Chitin bildet im Verbund mit Proteinen, wie Sklerotin, oder Calciumcarbonat (Krebstiere) einen harten und gleichzeitig flexiblen Baustoff für das Exoskelett.

Exoskelett
lat. exo außen; gr. skeletos ausgetrockneter Körper

Ein Exoskelett, also Außenskelett, besitzen die Gliederfüßer (Arthropoda). Das Gegenteil, ein Endoskelett, besitzen alle Wirbeltiere mit der zentralen Wirbelsäule. Wichtiger Bestandteil des Exoskeletts der Arthropoden ist Chitin. Weitere Exoskelette sind Schneckenhäuser und Muschelschalen.

Das Exoskelett umschließt den Organismus vollständig. Es ist Schutz und Stützstruktur in einem. Die Fortbewegung des Organismus erfolgt durch die von innen an das Exoskelett angeheften Muskeln.

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