Pfad:

Anfängerschulung

>

Die Bienen

>

Bienen kennenlernen

>

Tracht

 

Spättracht

Zeitraum: ab Ende Juli oder Mitte August bis Ende September mitunter bis in den Oktober hinein

Als Spättracht wird gemeinhin alle Tracht nach der 2. Honigernte bezeichnet. Diese Tracht ist meist vom Imker nicht nutzbar. Ausnahmen sind Buchweizen-, Sonnenblume- und Heide-Trachten, soweit sie in großen Mengen eingetragen werden.

Die Nutzung der Spättracht für die Imkerei ist schwierig und lohnt sich nur, wenn die Tracht einen sortenreinen Honig verspricht. Anschließend ist es schwierig, die Völker in den Winter zu führen.

Buchweizen

Buchweizen (Fagopyrum esculentum) blüht Ende Juli bis Ende September. Er liefert reichlich Nektar und ist eine gute Trachtpflanze, da er pro Pflanze bis zu 1800 Blüten bildet. Interessant ist eine Tracht nur, wenn Buchweizen in der Region gewerbsmäßig angebaut wird. Der Ertrag kann dann so hoch sein, dass sich die Ernte dieser Spättracht als Sortenhonig lohnt.

Heidehonig

Die Heideblüte ist die letzte Tracht des Jahres, die noch in einigen wenigen Gebieten zur Honigernte genutzt wird. Auf den Heideflächen und Mooren blüht jetzt die Besenheide (Calluna vulgaris) und einige Arten der Glockenheide (Erica). In diesen Gebieten hat sich die besondere Form der Heideimkerei entwickelt.

Weißer Senf und Ölrettich

Weißer Senf und Ölrettich sind Pflanzen, die als Gründüngung im August gesät werden. In manchen Jahren mit mildem Herbstwetter kommen die Arten im Herbst zur Blüte. Entdecken Ihre Bienen diese Blüten, so tragen sie weiter Tracht ein. Die Völker kommen nicht zu Ruhe und brüten weiter. Dies kann die Vermehrung der Varroamilbe fördern.

Blättern

Begriffe aus dem Glossar

Heideimkerei

Im Raum Lüneburg hat sich die Heideimkerei als eine Sonderform mit dem typischen Bienenkorb, dem Lüneburger Stülper, entwickelt. Haupttrachtpflanze ist die Besenheide (Calluna vulgaris).

Varroose - Varroamilbe

Unter Varroose versteht man den Befall eines Bienenvolkes mit der parasitären Varroamilbe (Varroa destructor). Die Varroamilbe lebt von der Hämolymphe der erwachsenen Biene und der Bienenbrut. Die Milbe schlüpft in den Brutzellen der Bienen. Sie besitzt eine hohe Vermehrungsrate. Die Varroamilbe wurde vor einigen Jahren eingeschleppt und ist zu einer ernsten Bedrohung für die Bienenvölker geworden.

Anfänglich wurde die Art Varroa destructor mit der Art Varroa jacobsonii verwechselt. Letztere kommt aber ausschließlich in Südostasien vor.

Cookies

Bitte aktivieren Sie Cookies. Geben Sie in Ihrem Browser die Möglichkeit frei, ein Cookie für die Domian die-honigmacher.de zu speichern. Nur dann können Sie die zusätzlichen Lernerdienste nutzen.

Einloggen


Lesezeichen

aktuelle Lesezeichen:

Sie haben keine Lesezeichen gesetzt.
Lernstand
 
Empfehlungen
Zurzeit liegen keine Empfehlungen vor.
Anfänger
Zurück zur Startseite des Portals die Honigmacher Zum Redaktionssystem