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Tracht

 

Frühsommertracht

Zeitraum: Mai bis Mitte Juni

Ab Ende Mai bis Mitte Juni ändert sich die Trachtsituation. In der Stadt wird die Robinie (Robinia pseudoacacia) zur wichtigsten Frühsommertracht. Dazu blühen weiterhin einige Ahorne.

Insgesamt wird die Tracht jetzt bunter, abwechslungsreicher. An Feld- und Waldränder erblüht eine Vielzahl von Kräutern. Gärten, Parkanlagen und Kleingärten stehen jetzt in voller Blüte und ergeben für die Bienen der Stadtimker eine reiche und abwechselungsreiche Tracht. Ebenso in der Stadt können die Weißdorn-Arten (Crataegus), wenn sie in größeren Beständen angepflanzt wurden, trotz nur mäßigem Angebot an Pollen und Nektar eine gute Frühsommertracht geben.

Auf landwirtschaftlichen Anbauflächen blühen jetzt die Klee-Arten und Beerenfrüchte, wie Brombeere, Erdbeere und Himbeere.

Die Robinie blüht nur kurze Zeit. Ist aber eine Massentracht mit reichlich Nektar und kann dem Imker einen sortenreinen Honig liefern.

Honigtau

Die ersten Honigtautrachten sind möglich. Dies betrifft die Rosskastanie und Ahorn-Arten, die zu dieser Zeit stark von Blattläusen befallen sein können. Auch die Fichte kann bereits Ende Mai von der Fichtenquirlschildlaus (Physokermes) befallen sein und Honigtau produzieren.

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Begriffe aus dem Glossar

Honigtau

Als Honigtau werden die Ausscheidungen bestimmter, pflanzensaugender Insekten (Blatt- und Rindenläuse, Zikaden) bezeichnet. Diese nehmen aus den Pflanzensäften einen Überschuss an Zuckern auf. Der Überschuss wird ausgeschieden und sammelt sich als winzige Tröpfchen, wie süßer Tau, auf den Nadeln oder Blättern der Bäume. Manche nennen den Überzug auch Blatthonig. Wenn Bienen diesen Honigtau aufsammeln, entsteht daraus der Waldhonig (Honigtauhonig).

Honigtauhonig
Honigtauhonig wird auch als Waldhonig bezeichnet.

Dies ist ein Honig, der hauptsächlich von Ausscheidungen pflanzensaugender Insekten (Hemiptera) aus lebenden Teilen von Pflanzen oder von Absonderungen lebender Pflanzen stammt. Honigtau sammeln die Bienen meist von Bäumen, deshalb heißt dieser Honig auch Waldhonig. Dieser Honig enthält weniger Glukose als Blütenhonig und bleibt länger flüssig.

Massentracht

Das Angebot an Tracht ist reichhaltig. Das Volk wächst und legt große Honigvorräte an. Der Imker kann Honig ernten. Typische Pflanzen, die meist eine Massentracht bieten, sind Klee oder Raps.

Sortenhonig

Als Sortenhonig wird Honig, der aus der Tracht einer einzelnen Blütenpflanzenart gebildet wurde, bezeichnet. Typische Sortenhonige sind Robinen- und Rapshonig.

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