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Stockmeißel

Stockmeißel im Einsatz
Stockmeißel im Einsatz

Der Stockmeißel ist sozusagen das Schweizer Offiziersmesser des Imkers, ein Universalwerkzeug. Der Stockmeißel wird meist aus Federstahl gefertigt. Es ist ein flacher Meißel, der an einem Ende rechtwinklig abgebogen wurde. Das andere Ende ist zu einer Art Klinge angeschliffen.

Wenn es klemmt.

Wenn es klemmt, ist ein Stockmeißel ideal. Häufig sitzen die Rähmchen in einer Zarge fest. Die Bienen haben dann ganze Arbeit geleistet und die Waben mit Propolis eingekittet. Mit dem abgewinkelten Ende kann man zwischen zwei Rähmchen gehen und ein Rähmchen lockern und heraushebeln.

Stockmeißel im Einsatz
Stockmeißel im Einsatz

Zargen trennen.

Mitunter sind Zargen miteinander verklebt. Hier kann man das flache Ende verwenden und zwischen die Zargen schieben. Dann hebelt man vorsichtig rundherum, bis die Zargen sich lösen.

Speziell bei Segeberger-Beuten aus Polystyrol muss das Trennen behutsam erfolgen. Aus dem Kunstschaum brechen leicht Ecken heraus.

Stockmeißel im Einsatz
Stockmeißel im Einsatz

Wildbau entfernen.

Beide Enden des Stockmeißels kann man verwenden, um Propolis und Wachs abzuschaben. Die Reste an den verklebten Zargen oder Rähmchen werden mit Stockmeißel entfernt. So beugt man dem erneuten Verkleben zumindest für eine kurze Zeit vor.

Wildbau auf den Oberträgern der Rähmchen wird ebenfalls mit dem Stockmeißel entfernt. Anschließend wird eine Folie oder Gaze aufgelegt, um einen erneuten Wildbau zu verhindern.

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Begriffe aus dem Glossar

Propolis
gr. pros für, vor ; gr. polis Stadt, Staat;

Propolis wird als das Kittharz der Bienen bezeichnet. Die Bienen sammeln Harz an den Knospenschuppen einiger Baumarten (insbes. Pappel, Erle, Birke und Kastanie). Diesem Rohstoff fügen sie Speichel und Wachs in unterschiedlichen Mengen zu, um ihn geschmeidig zu machen. Mit dem Kittharz wird der Bienenstock gegen Zugluft und Nässe abgedichtet. Propolis wird wegen seiner Inhaltsstoffe in der Naturmedizin verwendet.

Wachs

Wachs ist keine chemische Bezeichnung sondern eine warenkundliche Beschreibung. Das erste Wachs, das die Menschen genutzt haben, war das Bienenwachs. Heute werden alle Stoffe, die ähnliche Eigenschaften besitzen, als Wachse bezeichnet. Chemisch können sie ganz unterschiedlichen Gruppen angehören: z. B. Ester langkettiger Fettalkohole und Fettsäuren, Metallseifen oder vollständig synthetische Erzeugnisse. Allen Wachsen gemeinsam ist, dass sie brennbar und in einem mittleren Temperaturbereich plastisch sind. Sie sind in Wasser unlöslich.

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