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Smoker, Pfeife und Zerstäuber

Smoker im Einsatz
Smoker im Einsatz

Feuer bedeutet für Bienen eine Gefahr. Nehmen die Bienen Rauch wahr, beginnen sie, sich auf eine Flucht vorzubereiten - der Wald brennt, vielleicht auch der eigene Baum. Sie suchen die Honigwaben auf und füllen ihre Honigblase als Vorrat für die Flucht mit Honig.

Bei der Arbeit am Volk nutzt man dieses Gefahren-Verhalten. Man gibt Rauch auf eine geöffnete Beute, um die Bienen für kurze Zeit in und auf den Waben zu halten. Anschließend fliegen die Bienen mit gefüllter Honigblase auch etwas träger. Rauch ermöglicht es, an einem unruhigen, stechlustigen Volk zu arbeiten - zumindest für einen kurzen Zeitraum.

Smoker im Betrieb
Smoker im Betrieb

Smoker

Gebraucht wird ein Rauchgenerator. Früher war dies typischerweise die Imkerpfeife. Die Pfeife wurde zuerst durch den Imker Dathe beschrieben. Sie wird auch Dathe-Pfeife genannt. Die Pfeife wird heute durch den Smoker verdrängt, der durch einen Handblasebalg betrieben wird. Der Smoker enthält einen größeren Vorrat an Rauchzeug. Viele Imker finden den Smoker angenehmer, da man weniger Rauch einatmet.

Bei der Anschaffung eines Smokers sollten Sie einen größeren Smoker bevorzugen. Ein Smoker mit einem Durchmesser von 10 cm brennt erfahrungsgemäß besser als einer mit nur 8 cm im Durchmesser.

Achten Sie nach getaner Arbeit auf eine sichere Entsorgung des glühenden Materials. Eine Möglichkeit ist, den Inhalt des Smockers auf dem Boden auszuschütten und mit mitgeführten Wasser abzulöschen.

Smoker
Smoker

Rauchzeug, Tabak

Im Smoker oder der Darthe-Pfeife wird kein Tabak verbrannt. Eher kann man das Material mit dem beim Räuchern von Fisch oder Würsten vergleichen: Holzspäne, Heu, trockene Blätter oder Kräuter wie Rainfarn. Verwitterter, trockener Holzhäcksel vom Beet eignet sich hervorragend. Zum Anzünden sollten Sie Zeitungspapier oder Eierkarton verwenden. Dann kommen feine Holzspäne darauf, aber kein Sägemehl. Und wenn das richtig brennt und durchglüht ist, wird mit mehr und gröberem Material aufgefüllt.

Imker-Pfeife im Einsatz
Imker-Pfeife im Einsatz

Zerstäuber

Der Zerstäuber ist eine Alternative zum Smoker. Ein Zerstäuber dient dem Verteilen von Wasser. Nasse Bienen sind schwer, kühlen aus und fliegen kaum auf. Man kann unruhige Bienen damit auf den Waben halten. Wasser ist eine Alternative zum Rauch.

Einen Zerstäuber sollten Sie nicht bei der Ernte von Honigwaben einsetzen. Honig zieht Wasser an. Bei kaltem Wetter besteht die Gefahr des Auskühlens und der Unterkühlung.

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Begriffe aus dem Glossar

Honig
althochdt.: honang der Goldfarbene

Honig ist ein von Honigbienen aus dem Nektar von Blüten oder den Sekreten von Pflanzenläusen (Honigtau) hergestelltes Nahrungsmittel. Bienen lagern den Honig zur Nahrungsvorsorge in Honigwaben im Bienenstock.

Honigblase

Die Arbeiterin (Sammelbiene) sammelt den Nektar bzw. Honigtau und speichert ihn auf dem Flug in den Stock in ihrer Honigblase. Bereits in der Honigblase beginnt die Honigreifung. Aus der Honigblase gibt die Sammelbiene den Nektar bzw. Honigtau an die Arbeiterinnen im Stock ab. Ein Teil gelangt je nach ihrem Bedarf auch in ihren eigenen Mitteldarm und dient der Ernährung mit Kohlenhydraten.

Auch die Stockbienen tauschen untereinander die Nahrung in ihrer Honigblase aus (Trophallaxis). Alle Bienen im Stock haben daher eine in etwa gleich gefüllte Honigblase.

Honigwabe

Eine Honigwabe enthält ausschließlich Honig. Die Wabe ist frei von Brut und eingelagertem Futter. Nur diese Waben eignen sich zum Schleudern und damit zur Ernte des Honigs.

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