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Dachimkerei

Dachimkerei
Dachimkerei

In den engen Innenstädten weichen die Imker immer häufiger in die Höhe aus. In den Großstädten sind die Preise für Grundstücke so hoch, dass zu den meisten Häusern kein Garten oder nur wenige Quadratmeter an Garten gehören. In die ehemals großen Gärten von Villen wurden weitere Häuser gebaut. Am Boden gibt es kaum noch geeignete Standplätze für Bienen.

Gleichzeitig besteht der Wunsch, die fehlende Natur in die Städte zurückzuholen. Naturverbundene Menschen haben die Imkerei für sich entdeckt. Das Vorbild aus New York vor Augen wird nach geeigneten Dächern in der Stadt gesucht.

Problematik der Höhe

Unterschätzen Sie nicht, dass Sie alles, was Sie für die Bienenhaltung brauchen, auf das Dach schleppen müssen. Und eine wichtige Frage, wie viel Platz bis zum Abgrund haben Sie?

Und unterschätzen Sie nicht die Frage Ihrer Sicherheit! Manchmal sind unsere Bienen nicht so friedlich, und wenn Sie dann spontan die Flucht ergreifen, sollten Sie immer eine direkte gefahrlose Rückzugsmöglichkeit sehen.

Wie windanfällig ist der neue Standort? Mit welchen Windgeschwindigkeiten müssen Sie in dieser Höhe bei einem Sturm rechnen? Wie können Sie die Beuten absichern? Ist die Haftungsfrage geregelt?

Imkerei in luftiger Höhe
Imkerei in luftiger Höhe

Problematik ausreichender Tracht

Speziell in Großstädten sollte man, bevor man die Bienen aufstellt, sich die Umgebung anschauen. Ist ein Park in der Nähe? Gibt es ausreichend viele Anlagen mit einem großen Angebot an Blüten? In dichten bebauten Innenstädten finden Sie kaum Privatgärten oder Gartenanlagen. In Innenstädten gibt es immer Läppertrachten, aber ist die Menge der Tracht (Trachtangebot) ausreichend für die aufgestellten Bienenvölker? Wie viele Konkurrenten gibt es in der City bereits? Auch hier ist unser Rat, gehen Sie möglichst früh zum örtlichen Imkerverein und erkundigen Sie sich über die Situation vorort.

In welcher Höhe liegt das Flachdach und in welcher Höhe relativ dazu gibt es Tracht? Sind Balkonblumen die nächstliegende Tracht, dann ist Ärger vorprogrammiert, wenn die Balkonkästen von ihren Bienen belagert werden.

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Begriffe aus dem Glossar

Tracht
Tracht leiten sich von "tragen" ab. Den Nektar und Pollen eintragen. Tracht wird nur im Singular verwendet.

Als Tracht bezeichnet der Imker das gesamte Angebot an Pollen, Nektar und Honigtau. Das heißt, die Tracht ist die Ernährungsgrundlage, die für ein Bienenvolk aktuell zur Verfügung steht. Eine gute Tracht ist die Grundlage für eine reiche Honigernte.

Man unterscheidet nach Umfang der Tracht die Massentracht von der Läppertracht. Aus Sicht der Honigernte teilt man die Trachten je nach Jahrszeit in Frühtracht (erste Honigernte des Jahres), Sommertracht und Spättracht ein.

Trachtangebot

Mit Trachtangebot wird die Summe aller zurzeit von den Bienen erreichbarer Tracht bezeichnet. Trachtquellen können dabei Blüten, mit einem Angebot an Nektar und / oder Pollen sein. Dazu gehört ebenfalls das aktuelle Vorkommen von Honigtau. Zum Trachtangebot können bei entsprechendem Bedarf auch Wasser und Baumharze zählen.

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