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Stadtimkerei

Bienenvölker im Garten
Bienenvölker im Garten

Unsere Städte wachsen, aber sie sind auch grüner und blühender geworden. Viele Städter wollen den Kontakt zur Natur bewahren. Der Trend, dass man sich um die Vielfalt im eigenen Garten kümmert, verstärkt sich. Oder, wo der eigene Garten fehlt, findet ein Wiederaufleben der Kleingartenkultur statt.

Heute ist die Artenvielfalt in der Stadt höher als auf dem umgebenden Land. Dies gilt vor allem für Regionen mit intensivem Ackerbau oder Viehwirtschaft, wie der Norddeutschen Tiefebene.

Wenn man die Abfolge des Trachtangebotes als Kriterium nimmt, so eignen sich unsere Städte hervorragend für die Hobbyimkerei. Nicht zu unterschätzen ist, dass es in der Stadt meist ein 2 - 3 °C Grad wärmer ist als im Umland. Das Bienenjahr beginnt früher und endet später in der Stadt.

In der Stadt ist alles kleinräumiger. Mehr als zwei oder drei Völker lassen sich in einem Garten nicht halten. Wichtig ist, dass man es schafft, die eigene Imkerei in der Gemeinschaft der Nachbarschaft zu integrieren. Die Stadt setzt der Hobbyimkerei grenzen. Will man sein Hobby zum Nebenerwerb erweitern, so bedeutet dies meist eine Verlagerung der imkerlichen Tätigkeit an den Stadtrand.

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Begriffe aus dem Glossar

Tracht
Tracht leiten sich von "tragen" ab. Den Nektar und Pollen eintragen. Tracht wird nur im Singular verwendet.

Als Tracht bezeichnet der Imker das gesamte Angebot an Pollen, Nektar und Honigtau. Das heißt, die Tracht ist die Ernährungsgrundlage, die für ein Bienenvolk aktuell zur Verfügung steht. Eine gute Tracht ist die Grundlage für eine reiche Honigernte.

Man unterscheidet nach Umfang der Tracht die Massentracht von der Läppertracht. Aus Sicht der Honigernte teilt man die Trachten je nach Jahrszeit in Frühtracht (erste Honigernte des Jahres), Sommertracht und Spättracht ein.

Trachtangebot

Mit Trachtangebot wird die Summe aller zurzeit von den Bienen erreichbarer Tracht bezeichnet. Trachtquellen können dabei Blüten, mit einem Angebot an Nektar und / oder Pollen sein. Dazu gehört ebenfalls das aktuelle Vorkommen von Honigtau. Zum Trachtangebot können bei entsprechendem Bedarf auch Wasser und Baumharze zählen.

Trachtlücke

Mit Trachtlücke wird das Fehlen einer ausreichenden Tracht während der Vegetationsperiode bezeichnet. Natürlicherweise gibt es von März bis Oktober eine kontinuierliche Abfolge von Blühperioden der unterschiedlichen Pflanzenarten. Sie bilden das sogenannte Trachtfließband, das die Bienen versorgt.

Trachtlücken entstehen durch die Monotonie in der Landschaft. Große Flächen mit Mais oder Raps kurz vor seiner Ernte bringen keinen Nektar. Viele Feldraine und Waldränder mit einer großen Blütenvielfalt sind verschwunden.

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