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Blütenhonig oder Nektarhonig

Blütenhonig ist eine Sammelbezeichnung für alle Honige, die ausschließlich aus Nektar gewonnen werden. Die Bezeichnung Blütenhonig grenzt damit den Honig vom Honigtauhonig ab.

Reiner Blütenhonig enthält meist viel Traubenzucker (Glukose). Blütenhonig kristallisiert aufgrund des hohen Glukose-Anteils relativ schnell aus. Er kommt in fester bis cremiger Konsistenz in den Handel. Eine gute Konsistenz hängt hier vom Geschick des Imkers bzw. der Imkerin ab: Das Rühren muss gelingen.

Eine Ausnahme bildet der Robininenhonig (Akazienhonig). Er enthält wenig Traubenzucker (Glukose) und bleibt daher meist flüssig. Weitere Ausnahmen sind der Buchweizenhonig und der Heidehonig mit seiner gelartigen Konsistenz.

Blütenhonig entsteht aus einer Vielzahl verschiedener Blüten von Wiesenblumen, Sträuchern und Bäumen. Die Jahreszeit prägt den Blütenhonig als Frühtracht oder Sommertracht. Für die Zusammensetzung des Blütenhonigs spielt die Region eine große Rolle, da wir einen deutlichen Unterschied im Spektrum der Trachtpflanzen zwischen den Regionen in Nord- und Süddeutschland verzeichnen.

Entsprechend der Region und Jahreszeit schwankt die Farbe des Blütenhonigs von hellgelb bis dunkelgelb oder gelblich-braun. Im Geschmack ist Blütenhonig wegen seiner ausgeprägten Regionalität besonders facettenreich.

Begriffe kurz und knapp

Joachim Eberhardt

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