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Bienenlaus

Bienenlaus (<i>Braula coeca</i>)
zoom_in Bienenlaus (Braula coeca)

Die Bienenlaus ist selten geworden. Und die Bienenlaus ist biologisch gesehen gar keine Laus, sondern gehört zu den Fliegen (Dipteren), obwohl sie keine Flügel hat.

Die Tiere sind winzig. Sie erreichen eine Körpergröße von 1 bis 1,5 mm. Die eigentlichen Tierläuse gehören zu den Neuflüglern (Neoptera) und besitzen stechend-saugende Mundwerkzeuge. Die Mundwerkzeuge der Bienenlaus hingegen sind sehr kurz und ausschließlich saugend, wie dies für Fliegen üblich ist.

Schadbild

Bienenläuse nehmen nur flüssige Nahrung auf. Das bedeutet, sie sind Gäste während des sozialen Fütterns, Trophallaxis, der Bienen. Sie schmarotzen bei der Fütterung. Da die Bienenläuse die Bienen nicht anstechen, können sie die Hämolymphe nicht infizieren. Sie übertragen keine Krankheiten. Die Bienenlaus ist der einzige Parasit unserer Honigbienen, der die Königin als Wirt favorisiert. Bei sehr starkem Befall wird die Legeleistung der Königin beeinflusst.

Bienenlaus (<i>Braula coeca</i>)
zoom_in Bienenlaus (Braula coeca)

Übertragung / Verbreitung

Die Fortpflanzungszeit der Bienenläuse liegt im Sommer. Die Eier werden im Innern von Honigzellen an die Innenseite des Wachsdeckels abgelegt. Die Larven fressen sich Gänge durch die Wabenwände. Sie ernähren sich von Pollen und Honig.

Sie fliegen im Schwarm als blinde Passagiere der Königin mit. Die junge Königin wird durch schlüpfende Läuse besiedelt.

Behandeln

Bei starkem Befall sollten die Wachsdeckel der Honigzellen entfernt werden, sodass die Arbeiterinnen die Larven der Bienenlaus entfernen können.

Begriffe kurz und knapp

Joachim Eberhardt

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