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Krankheiten des Bienenvolkes

Man unterteilt die Krankheiten danach, ob die erwachsene Biene oder die Brut befallen wird. Außerdem werden unterschiedliche Auslöser der Krankheiten unterschieden:

  • Bakterien
  • Viren
  • Einzeller, wie Amoeben oder Pilze
  • mehrere Ursachen gleichzeitig (Faktorenkrankheiten)

Einige Krankheitserreger sind in den Völkern immer vorhanden, wenn auch nur in geringem Umfang. Man sagt, die Krankheit ist latent vorhanden. Von einer Erkrankung spricht man erst, wenn die Symptome der Krankheit auftreten und ein Volk geschädigt wird. Ob ein Volk erkrankt, hängt entscheidend vom Zustand des Volkes ab. Bei starken Völkern kommt eine Erkrankung häufig nicht zum Ausbruch.

Schwache Völker können den Infektionen weniger entgegensetzen. Ist die Abwehr schwach, so können sich Krankheitserreger ausbreiten und stark vermehren. Dann sind nicht einzelne Bienen betroffen, sondern das ganze Volk. Eine Krankheit kann zum Zusammenbruch des Volks führen.

Wenn Sie mit der Imkerei beginnen, achten Sie auf einen Start mit gesunden Völkern bzw. Ablegern. Die Chancen stehen gut, dass Sie jahrelang keine Probleme mit Krankheiten Ihrer Bienen haben werden. Arbeiten Sie nur mit starken Völkern. Trennen Sie sich frühzeitig von schwachen Völkern.

Wenn Sie den Verdacht auf eine Erkrankung Ihrer Völker haben, dann holen Sie sich unbedingt Hilfe. Ziehen Sie einen Bienensachverständigen hinzu. Jeder Landesverband bildet Bienensachverständige ( BSV, Seuchenwart) aus. Zu den Aufgaben eines BSV gehören die Beratung, Information und Schulung der Imkerinnen und Imker vor Ort.

Begriffe kurz und knapp

Joachim Eberhardt

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