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Oxalsäuredihydrat Lösung 3,5 % (m/V) ad us. vet.

Wirkstoff:Oxalsäure Hersteller: Serumwerk Bernburg AG Vertrieb in Deutschland: Apotheken und Veterinärämter Anwendungsdauer: einmalig Anwendungszeitraum: Winterbehandlung in Wirtschaftsvölkern November /Dezember, brutlose Jungvölker jederzeit, Temperatur über dem Gefrierpunkt Wartezeit: keine Wartezeit Informationen des Herstellers: --- Anwendung: Für den Gebrauch muss die Oxalsäuredihydrat-Lösung mit Zucker versetzt werden. Es ist eine 10%ige Zugabe von Saccharose notwendig. Auf 1 l Oxalsäuredihydrat-Lösung müssen Sie 100 g Saccharose rechnen und abwiegen.

Berechnen Sie den Bedarf an gebrauchstfertiger Lösung für den Tag. Pro Wabengasse sollten Sie 5 ml Lösung verwenden. Setzen Sie nur den Tagesbedarf an, da die fertige Lösung nicht lagerfähig ist. Achten Sie darauf, dass der Zucker sich vollständig gelöst hat.

Die für ein Volk bzw. eine Zarge benötigte Menge wird kalkuliert (5 ml pro Wabengasse) und in einer Spritze (100 ml Einwegspritze) aufgezogen. Die Lösung wird auf die Bienen in den Wabengassen geträufelt. Es sollten nicht die Waben selbst beträufelt werden. Die Behandlung erfolgt einmalig in brutfreien Völkern.

Verschreibungsstatus:

Frei verkäuflich

Bestandbuch: Eintrag ins Bestandsbuch empfohlen Resistenzen: nicht bekannt Sicherheitshinweise: Haut- und Augenkontakt unbedingt vermeiden. Säurespritzer sofort mit viel Wasser entfernen. Sie arbeiten mit einer giftigen Substanz. Sie sollten Handschuhe und eine Schutzbrille tragen. Bei der Arbeit ist ein Imkeranzug, Laborkittel oder alte Arbeitskleidung empfehlenswert.

Oxalsäure und Oxalsäuredihydrat dürfen nur im gut gekennzeichneten Behältnis (keine Getränkeflasche!) aufbewahrt werden. Oxalsäure ist verschlossen, getrennt von Nahrungsmitteln, Getränken und Futtermitteln sowie gegen den Zugriff von Kindern gesichert aufzubewahren. Nach Aufnahme von größeren Mengen Oxalsäure kommt es zu Lähmungserscheinungen. Bereits geringe Dosen führen zur Schädigung des Herzens sowie zu Nierenschäden durch Verstopfen der Nierentubuli.

Die mit Zucker versetzte Oxalsäurelösung ist nur wenige Tage lagerfähig. Unter den sauren Bedingungen bildet sich aus dem Zucker das bienenschädliche HMF.

Begriffe kurz und knapp

Joachim Eberhardt

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