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Goldwespen

Goldwespe, <i>Chrysis</i>, untersucht die Bruthhle einer solitren Taillenwespe.
zoom_in Goldwespe, Chrysis, untersucht die Bruthöhle einer solitären Taillenwespe.

Sie sind klein, aber fallen trotzdem meistens auf. Die Goldwespen besitzen eine auffallend metallisch-glänzende Färbung, daher der Name.

In Deutschland gibt es etwa 60 Arten von Goldwespen. Die meisten sind sehr klein, nur wenige Millimeter groß. Ihre Larven schmarotzen von den Vorräten der Larven anderer Stechimmen oder leben von den Larven selbst. Die Goldwespen legen ihre Eier in Nester der anderen Stechimmen. Die Larven fressen dann die Larven oder Puppen ihrer Wirte.

Die Goldwespen sind meist nicht sehr wählerisch. Sie haben eine geringe Wirtsspezifität. Entsprechend unterschiedlich ist später die Größe des erwachsenen Insekts (Imago). Die Goldwespen ein und derselben Art können unterschiedlich groß werden, je nach den Vorräten und der Größe der Larve ihres Wirtes.

Begriffe kurz und knapp

Joachim Eberhardt