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Bienenweide

Zeigerpflanzen des Frühsommers

Blüte von Holunder, Roggen, Robinie sowie Blütehöhepunkt der Wiesen und Getreidefelder; am Ende des Frühsommers erste Heumahd.

Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)

Holunder-Arten sind meist verholzende Pflanzen und wachsen als Halbsträucher, Sträucher oder kleine Bäume. Die großen, weißen, schirmtraubigen Blütenstände locken keine Bienen an. Die vielen, kleinen Blüten bilden keinen Nektar. Das Pollenangebot ist mäßig. Hin und wieder gibt es Honigtau vom Holunder.

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Robinie
(Robinia pseudoacacia)

Robinie (Robinia pseudoacacia)

Die Robinie ist ein sommergrüner, ein- oder mehrstämmiger Baum. Er kann bis 25 m Höhe erreichen. In Gärten gepflanzt kann er durch starken Schnitt auch als Halbstrauch erscheinen. Die weißen Blüten bieten ein sehr reichhaltiges Angebot an Nektar während der Blütezeit von Mitte Mai bis Ende Juni.

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Zweigriffeliger Weißdorn (Crataegus laevigata)

Der Zweigriffelige Weißdorn ist eine weit verbreitete und häufige Gehölzart. Die Blüten liefern nur ein mäßiges Angebot an Pollen und Nektar. Die Blütezeit erstreckt sich von Anfang Mai bis Ende Juni.

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Eingriffeliger Weißdorn
(Crataegus monogyna)

Eingriffeliger Weißdorn (Crataegus monogyna)

Es handelt sich hierbei um eine Weißdornart mit nur einem Griffel in der Blüte, der, abgesehen von diesem Merkmal, schwer vom Zweigriffeligen Weißdorn (Crataegus laevigata) zu unterscheiden ist, da beide Arten stark bastardisieren. Weißdorn ist häufig und weit verbreitet. Er ist sowohl als Strauch als auch Baum zu finden. Als Bienenwiede ist der Weißdorn von geringer Bedeutung, da seine Blüten nur mäßig Nektar und Pollen produzieren.

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Klatschmohn (Papaver rhoeas)

Der Klatschmohn ist ein einjähriges Kraut, welches (neben anderen Mohnarten) den für die Bienen biologisch wirksamsten Pollen liefert. Mohn-Blüten bilden aber keinen Nektar. Felder, in denen Klatschmohn wächst, sind schon von Weitem gut sichtbar.

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Liguster
(Ligustrum vulgare)

Liguster (Ligustrum vulgare)

Der Gewöhnliche Liguster ist die einzige in Europa heimische Liguster-Art. Als Ziergehölze und Hecken werden bei uns auch Arten aus China und Japan angepflanzt. Liguster bietet nur ein mäßiges Angebot an Nektar und Pollen. Er ist trotzdem eine wichtige Bienenweidepflanze, da er so häufig angepflanzt und damit weit verbreitet ist.

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Hunds-Rose (Rosa canina)

Die Hunds-Rose ist eine weitverbreitete Strauchpflanze, die sowohl in Parks und Gärten, als auch in natürlicher Umgebung anzutreffen ist.

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Weiß-Klee
(Trifolium repens)

Weiß-Klee (Trifolium repens)

Der Weiß-Klee ist eine sehr häufige und weitverbreitete Wiesen- und Weidenart. Er stellt eine sehr gute Bienenweidepflanze dar. Zuweilen wird er allerdings in Gärten mit Pestiziden bekämpft, da er Rasenflächen bevorzugt besiedelt und schnittresistent ist. Wie alle Klee-Arten bietet der Weiß-Klee ein sehr reichhaltiges Angebot an Nektar.

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Brombeere (Rubus sectio Rubus)

Es gibt bei uns etwa 200 Brombeer-Arten. Brombeeren sind Kletterpflanzen. Die Pflanzen werden zwischen 0,5 und 3 m hoch. Die Stängel vieler Sorte tragen Stacheln. Die Früchte der Brombeeren sind keine Beeren, sondern Sammelsteinfrüchte. Die Blüten bieten den Bienen ein reiches Angebot an Pollen und Nektar.

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Himbeere (Rubus idaeus)

Himbeere (Rubus idaeus)

Himbeeren sind bei uns weit verbreitet. Dabei werden sie nicht nur, wegen ihrer aromatisch süßen Früchte, häufig kultiviert, sondern sind als Wildpflanzen an vielen Stellen zu finden. Himbeeren blühen von Mai bis Juli und sind ein gute Bienenweide.

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