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Futterkranz - nestnahe Versorgung

Brutwabe mit Futterkranz
Brutwabe mit Futterkranz

In unmittelbarer Umgebung der Brutwaben befinden sich Futtervorräte für den aktuellen Bedarf zur Versorgung der Brut und der Königin. Die Vorratszellen enthalten Pollen sowie unreifen und reifen Honig. Diese Vorräte werden permanent umgeschlagen. Vorräte werden von den Ammenbienen verbraucht und gleich wieder von Honigmacherinnen und Sammlerinnen aufgefüllt.

Nachts und an Regentagen wird keine Tracht eingetragen, aber die Brut muss weiter versorgt werden. Dafür bilden diese Vorräte einen kurzfristigen Puffer.

Pollenbrot
Pollenbrot

Pollenvorrat - Bienenbrot

Eingetragener Pollen wird oft direkt verbraucht, an ältere Rundmaden verfüttert oder von den Ammenbienen gefressen. Pollen enthält Eiweiße und ist nur bedingt haltbar. Zur Lagerung fügen die Bienen Sekret aus ihren Speicheldrüsen und Honig hinzu. Dazu wird Pollen in Zellen in der Nähe der Brut eingelagert und regelrecht in die Zellen gestampft.

Mitunter wird der Pollen noch mit einer Schicht Honig abgedeckt. Bleibt der Pollen länger eingelagert, so beginnt eine Art Gärung. Durch die entstehende Milchsäure wird der Pollenvorrat angesäuert und konserviert. Gleichzeitig wird der Pollen dadurch aufgeschlossen und leichter verdaulich. Diesen Pollenvorrat nennt der Imker Bienen- oder Pollenbrot oder auch Perga. Der Pollen ist so für ein paar Wochen haltbar.

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Begriffe aus dem Glossar

Eiweiß
wissenschaftlich Protein

Eiweiße sind ein wesentlicher Teil unserer Körpersubstanz. Die Eiweiße sind lange, fädige Moleküle, so genannte Makromoleküle. Sie setzen sich aus Aminosäuren zusammen. Die Aufgaben der Eiweiße sind vielfältig. Sie dienen als Strukturbestandteile wie die Kollagene oder als biologische Katalaysatoren, wie die Enzyme.

Die Bausteine der Eiweiße, Aminosäuren, kann der Organismus zum Teil selbst herstellen. Andere Aminosäuren, essentielle, müssen mit der Nahrung in Form von Eiweißen aufgenommen werden.

Milchsäure
wissenschaftl. α-Hydroxy-propionsäure

Milchsäure ist ein Abbauprodukt von Zuckern oder Kohlenhydraten allgemein. Sie ist eine organische Säure. Sie entsteht in größeren Mengen bei bestimmen Gärungen. Beispiele hierfür sind die Bereitung von Joghurt und Sauerkraut. Milchsäure ist ein zugelassener Wirkstoff zur Bekämpfung der Varroa-Milbe.

Pollen
lat. pollen feiner Staub.

Der Pollen wird allgemein auch Blütenstaub genannt. Der Pollen wird von Samenpflanzen zur geschlechtlichen Fortpflanzung produziert. Pollen sind mehr oder weniger kugelig. Den Bienen dient der Pollen vor allem als Eiweißnahrung.

Der Pollen einer jeden Pflanzenart zeigt eine charakteristische Oberflächenstruktur. Die Analyse dieser Struktur ermöglicht eine Zuordnung zur Pflanzenfamilie, teilweise auch bis zur Gattung oder Art.

Die Lehre von der Analyse des Pollens im Honig wird Melissopalynologie genannt.

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