Bienen

Das Stichwort „Bienen“ bezieht sich auf die Seiten mit folgenden Titeln:

Was uns die Biene liefert.

ArbeiterinDie Honigbiene ist ein Nutztier von erheblicher ökonomischer Bedeutung. Bienenvölker produzieren Honig und Bienenwachs. Stoffe, die der Mensch schon seit tausenden von Jahren erntet. Die Honigbiene ist das viertwichtigste Nutztier in Deutschland.

Biene und Bienen

Die allermeisten Bienen leben solitär und bilden keine Staaten oder Lebensgemeinschaften. Häufig werden diese Bienen als Abgrenzung zur Honigbiene unter dem Begriff „Wildbienen“ zusammengefasst. Bei der Honigbiene unterscheidet man drei Wesen: Arbeiterin,

Die Biene und ihre Verwandten

Die Gruppe der Bienen umfasst mehrere Tiergruppen (Familien). Allen Bienen gemeinsam ist, dass sie zu den Hautflüglern (Hymenopteren) gehören. Bienen ernähren sich rein vegetarisch.

Stammbaum der Bienen

Die Bienen gehören zu den Taillenwespen und bilden dort eine eigene Gruppe (Apoidea), die sich aus mehreren Familien zusammensetzt. Die einzelnen Familien umfassen sehr unterschiedliche Arten von Bienen.

Bienen und Grabwespen

Die Apoidea bilden eine Überfamilie. Hierin werden Bienen und Grabwespen zusammengefasst. Bei Bienen und Grabwespen bildet das erste Brustsegment typische Verdickungen aus.

Blattschneiderbienen

Blattschneiderbienen schneiden aus Blätter kleine, runde Scheiben aus. Die Bienen kleiden damit die einzelnen Zellen ihrer Bruthöhlen aus.

Honigbienen

Honigbiene an Boretschblüte (Borago officinalis)In Deutschland ist die Europäische Honigbiene (Apis mellifera) heimisch. Es haben sich mehrere Rassen der Honigbiene ausgebildet, erst aufgrund klimatischer und geografischer Anpassungen dann durch das steuernde Eingreifen der Imker.

Hummeln

Der Vorteil der Hummeln ist, dass sie bereits bei niedrigen Temperaturen fliegen können. Das ist ihre ökologische Nische. Sie sind morgens die ersten an den Blüten und abends die letzten, wenn andere Hymenopteren nicht mehr fliegen.

Mauerbienen

Die Mauerbienen leben einzeln als so genannte Solitärbienen. Ihren Namen bekam die Mauerbiene, weil die weibliche Biene ihre Nester in Mauerspalten anlegt. Sie ist darauf aber nicht beschränkt.

Sandbienen

Sandbiene der Gattung AndrenaDie Sandbienen werden wegen ihrer Erdbauten auch Erdbienen genannt. Die Sandbiene ist eine Solitärbiene.

Wollbienen

Die Wollbienen beißen die pflanzlichen Haare von Blättern, Stängeln und Samenanhängen ab und tragen sie in ihre Bruthöhlen. Jede einzelne Bruthöhle wird mit dieser Wolle ausgekleidet. Die männlichen Wollbienen zeigen ein ausgeprägtes Revierverhalten.

Arbeiterin - Honigmacherin und Dienerin ihres Volkes

Honigbiene - ArbeiterinDie Arbeiterin der Honigbiene ist die eigentliche Honigmacherin. Sie erledigt das Alltagsgeschäft im Stock und unternimmt Sammelflüge. Bei der Honigbiene ist das Genom einer Arbeiterin identisch mit dem einer Königin.

Königin - die Mutter des Volkes

Königin umringt von AmmenbienenSie ist die Primadonna im Volk - die erste Frau im Staate der Honigbienen. Die Bienenkönigin leistet Schwerstarbeit. Sie legt pro Tag bis zu 1200 Eier.

Wer ist es: Arbeiterin, Königin oder Drohn ?

Hier kommt etwas zur Auflockerung: Puzzle. Es ist immer mindestens eins der drei Bienenwesen abgebildet.

Unterschiede zwischen Arbeiterin, Königin, Drohn

Die drei Bienenwesen unterscheiden sich in ihrem Äußeren, ihren Aufgaben und ihrem Verhalten.

Unterschiede bei den Antennen (Fühler)

Die Antennen der Honigbiene sind je nach Geschlecht unterschiedlich gebaut. Die Geissel beim Drohn besteht also aus 11 Gliedern. Die Geissel von Königing und Arbeiterin ist aus 10 Gliedern aufgebaut. Bei den weiblichen Honigbienen sind die Antennen vor al

die Hinterbeine der Honigbienen

Das dritte Beinpaar der Honibiene, die Hinterbeine, haben bei den drei Bienenwesen unterschiedliche Aufgaben. Bei der Arbeiterin werden die Hinterbeine zum Pollen sammeln verwandt. Der Drohn hält mit den Hinterbeinen die Königin beim Hochzeitsflug.

die Rüssel von Arbeiterin, Drohn und Königin

Rüssel von Arbeiterin, Königin und DrohnArbeiterin, Bienenkönigin und Drohn besitzen unterschiedlich geformte Rüssel. Auch dies ist ein Hinweis auf die unterschiedlichen Arten der Nahrungsaufnahme der drei Bienenwesen.

Genom

Bei allen Hautflüglern (Hymenopteren) schlüpfen aus unbefruchteten Eiern Männchen, Drohnen. Man sagt, das Genom des Drohns ist haploid. Das Genom der weiblichen Bienen ist diploid.

Lebenslauf einer Honigbiene

eine Arbeiterin schlüpftDie Honigbiene gehören wie alle Bienen zu den holometabolen Insekten. Das bedeutet, die Honigbiene macht im Laufe ihrer Entwicklung eine vollständige Verwandlung ihrer äußeren und inneren Struktur (Metamorphose) durch.

das Ei der Honigbiene

Eier der Honigbiene in BrutzellenJede Honigbiene entwickelt sich aus einem winzigen Ei. Nach der Ablage entwickelt sich das Ei. Der Kern des Eis teilt sich mehrfach. Am 4. Tag hat sich der Embryo zur Larve der Honigbiene entwickelt.

die Larve - das große Wachstum

Für drei Tage reicht der Dottervorrat im Ei der Honigbiene, dann muss die Larve schlüpfen. Ab diesem Zeitpunkt ist sie auf die Pflege durch die Arbeiterinnen (Ammenbienen) angewiesen. Einzige Aufgabe der Larve ist zur Honigbiene heranzuwachsen.

die Puppe der Honigbiene

Puppen der Honigbiene in ihren BrutzellenBei den Bienen kommt es zu einer vollständigen Umwandlung der Form, der „vollkommenen Metamorphose“.

das Leben einer Arbeitsbiene

Winterbienen leben 7-8 Monate; wohin gegen Sommerbienen nur 2 Monate alt werden. Unter den Arbeiterinnen der Honigbiene (Apis mellifera) herrscht eine klare Arbeitsteilung. Die ersten drei Wochen verrichtet eine Honigbiene Arbeiten im Stock.

Putzbiene

Eine junge Honigbiene hält sich überwiegend auf dem Brutnest auf. Dort wärmt sie das Brutnest und putzt leere Brutzellen. Die Futtersaftdrüsen der jungen Honigbiene sind noch nicht voll entwickelt.

Ammenbienen

Zwischen dem 4. und 12. Tag nach dem Schlüpfen kann die Honigbiene Ammendienste versehen. Ammenbienen produzieren in ihren Futtersaftdrüsen ein Sekret zur Fütterung von Brut und Königin. Ein Teil der Ammenbienen füttert und betreut jeweils die Königin.

Honigmacherin

Honigbienen auf Honigwaben mit frischem HonigBei der Honigbiene ist die Hauptaufgabe der Honigmacherinnen den heimkehrenden Sammelbienen den Ertrag abzunehmen und im Volk zu verteilen bzw. einzulagern. Sie werden auch als Nektarabnehmerinnen bezeichnet.

Baubiene

Bei einem Teil der Stockbienen sind ab dem 11. Tag die Wachsdrüsen aktiv. Sie arbeiten als Baubienen und produzieren kleine, farblose und durchscheinende Wachsplättchen.

Wächterbiene

Zwischen dem 18. und dem 21. Tag übernimmt die Stockbiene vermehrt Arbeiten als Wächterin am Flugloch. Es ist der Übergang von der Stockbienen zur Flugbiene.

Sammelbiene

betagte FlugbieneAls Sammelbiene tragen sie alles ein, was das Volk zum Leben und zur Entwicklung braucht: Nektar, Honigtau, Pollen, Wasser und Baumharze. Die Bienen gehen dabei ökonomisch vor. Nur wenn eine ausreichende Tracht vorhanden ist, wird ausgeflogen.

Spurbiene

Die Spurbiene ist der Scout, die Pfadfinderin, im Volk der Honigbienen. Sie ist unterwegs und sucht neue Trachtquellen oder für den Schwarm eine neue Behausung.

Anatomie der Honigbiene

Die Honigbiene besitzt drei deutlich getrennte Körperabschnitte: Kopf, Brust und Hinterleib. Und drei Typen von Körperanhängen oder Gliedmaßen: Fühler, Flügel und Beine.

Körperbau einer Honigbiene (Arbeiterin)

Der Körper der Honigbiene wird durch deutliche Einschnitte gegliedert. Der Körper der Honigbiene gliedert sich in drei Teile: Kopf, Brust (Thorax) und Hinterleib (Abdomen). Dazu gibt es Körperanhänge: Antennen, Flügel und Beine.

Kopf der Honigbiene

Der Kopf der Honigbiene (Apis mellifera) ist das Sinneszentrum und beherbergt das Gehirn. Die meisten Sinne der Honigbiene liegen in ihrem Kopf oder seinen Anhängen. Das sind Komplexaugen, Punktaugen, Antennen und Kiefer mit ihren Tastern.

Facettenaugen der Honigbiene

Die beiden Facettenaugen der Bienen setzen sich aus vielen Einzelaugen zusammen. Die Augen bilden die Umwelt als ein Raster ab. Dieser Augentyp ist gut für die Wahrnehmung von Bewegungen oder für das Sehen aus der Bewegung heraus.

Fühler (Antennen) der Honigbiene

Antenne der Arbeiterin der HonigbieneFühler, in der Biologie spricht man von Antennen, sind typisch für Insekten. Die Fühler sind paarig vorhanden und beherbergen eine Vielzahl von Sinneszellen und Sinnesorganen.

Rüssel der Honigbiene

Der Rüssel der Honigbiene ist ein universelles Werkzeug. Der Rüssel tritt immer in Aktion, wenn es um die Aufnahme von Flüssigkeiten geht.

Brust (Thorax) der Honigbiene

In der Brust (Thorax) steckt der Motor für die Mobilität der Biene. Hier ist die Muskelmasse der Biene konzentriert. Flügel und Beine werden von hier aus angetrieben.

Flügel der Honigbiene

Flügel der HonigbieneTrotz ihrer Zartheit sind die Flügel der Honigbiene stabil und relativ starr. Dies wird durch die Rippen und Stege erreicht. Direkt nach dem Schlüpfen der Honigbiene werden sie mit Luft gefüllt und das Chitin erstarrt.

Beine der Honigbiene

Die Beine der Honigbiene haben viele Funktionen. Sie dienen der Fortbewegung und als Werkzeug. Mit ihnen wird Pollen gesammelt und Waben gebaut.

Hinterleib (Abdomen) der Honigbiene

Im Hinterleib (Abdomen) befinden sich fast alle Organe der Honigbiene und viele Drüsen. Der Hinterleib der Biene besteht aus Segmenten (Leibesringen). Der Hinterleib der Honigbiene ist sehr beweglich und elastisch.

Stachel der Honigbiene

Stachel der Honigbiene (Arbeiterin)Der Giftstachel der Honigbiene und der Bienen allgemein ist ein Wehrstachel. Männchen besitzen keinen Stachel. Der Stachel dient zur Injektion von Gift.

Organe der Honigbiene

Atmung, Stoffwechsel und Fortpflanzung sowie Kreislauf sind typische Funktionen, die ein Tier zum Leben braucht. Entsprechende Organe findet man auch in der Honigbiene.

Verdauungstrakt der Honigbiene

Wie bei jedem Tier dient der Verdauungstrakt der Biene dem Aufschluss (Verdauung) und der Aufnahme (Resorption) der Nahrung. Die Honigblase ist eine Art Kropf, der es ermöglicht Nektar und Honigtau zu transportieren und mit anderen Bienen zu teilen.

Nervensystem der Honigbiene

Das Nervensystem der Biene setzt sich aus einem Gehirn (Ober- und Unterschlundganglion), einem paarigen Nervenstrang (Strickleiternervensystem) sowie in Gewebe und Körperanhängen verteilten Nervenzellen zusammen. Bienen können lernen.

Kreislauf und Herz der Honigbiene

Das Kreislaufsystem eines Insekts wie der Biene unterscheidet sich von dem des Menschen in zwei Punkten: offenes Kreislaufsystem und Haemolymphe.

Atmungssystem - Tracheensystem

Die Biene ist von einem feinen System hauchdünner Röhren durchzogen. Diese Röhrchen heißen Tracheen und dienen dem Transport der Atemgase. Vereinfacht gesagt, sind die Tracheen Lunge und Blutgefäße der Honigbiene.

der Fettkörper der Honigbiene

Der Fettkörper ist ein typisches Organ der Insekten. In ihm werden Stoffe gespeichert und synthetisiert. Der Fettkörper der Honigbiene ist in vielen Aspekten vergleichbar mit der Leber des Menschen.

Malpighische Gefäße der Honigbiene

Die Malpighischen Gefäße sind die Exkretionsorgane der Insekten. Insekten sind extreme Wassersparer und geben keinen Urin ab. Die Honigbienen, wie die meisten Insekten, produzieren als stickstoffhaltiges Abbauprodukt überwiegend Harnsäure.

Geschlechtsorgane der Honigbiene

Geschlechtsorgane der Honigbiene befinden sich im Hinterleib (Abdomen). Das Geschlechtsorgan der weiblichen Biene besteht aus paarigen Eierstöcken, zwei Eileiter und einer Geschlechtsöffnung. Die Königin besitzt eine Aufbewahrungskammer für Spermien.

Drüsen der Honigbiene

Eine Honigbiene verfügt über mehr als ein Dutzend Drüsen. Exokrine Drüsen geben ihre Sekrete nach Außen ab. Endokrine Drüsen geben ihre Sekrete nach innen in den eigenen Körper ab.

Kopfspeicheldrüse und Brustspeicheldrüse

Zwei Drüsenpaare bilden die Speicheldrüse der Honigbiene. Ein Drüsenpaar liegt im Kopf, eins in der Brust der Biene. Die Funktion der beiden Speicheldrüsen ist bei der Honigbiene nicht vollständig aufgeklärt.

Futtersaftdrüsen der Arbeiterin

Die Futtersaftdrüsen (Hypopharynxdrüsen) sind bei der Honigbiene paarig im Kopf angelegt. Die Drüsen produzieren in dieser Zeit einen hochwertigen Futtersaft. Bei älteren Bienen produzieren die Hypopharynxdrüsen Enzyme, die der Zuckerverdauung und Honigbe

Mandibeldrüsen der Honigbiene

Die Mandibeldrüsen (Oberkieferdrüsen) befinden sich oberhalb der Mandibel im Kopf der Biene. Sie sind bei allen drei Wesen der Honigbienen angelegt: Arbeiterin, Königin und Drohn. Sie produzieren ein öliges Sekret.

Wachsdrüsen

Arbeiterinnen der Honigbiene besitzen Wachsdrüsen. Die Drüsen sind nur in ihrer Lebensphase als Baubiene aktiv. Die Wachsdrüsen liegen an der Unterseite des Hinterleibes und produzieren das Bienenwachs.

Giftdrüse der Honigbiene

Die weiblichen Bienen, Arbeiterinnen und Königin besitzen eine Giftdrüse. Die Drüse besteht aus zwei langen Schläuchen, aus denen das Bienengift über einen Ausführgang in die Giftblase gelangt und dort gespeichert wird.

Giftdrüse von Arbeiterin und Königin der Honigbiene

Stachel einer Arbeiterin mit GifttropfenDie weiblichen Bienen, Arbeiterinnen und Königin besitzen eine Giftdrüse. Die Arbeiterin benutzt das Gift, um Feinde abzuwehren. Die Königin kann ihr Gift einsetzen, um Rivalinnen zu töten.

Duftdrüse der Arbeiterin

Die Nassanoffdrüse liegt am Ende des Hinterleibs (Abdomen) einer Arbeiterin. Die Drüse produziert ein Pheromon. Das Pheromon lockt andere Bienen an.

Duftdrüsen der Bienenkönigin

Zwei Duftdrüsen der Königin sind von besonderer Bedeutung: Tergittaschendrüsen und die Koschevnikow′sche Drüse, Stachelkammerdrüse. Bei den Honigbienen zeigt die Königin mit ihrem Duft ihre Anwesenheit und beruhigt damit das Volk.

endokrine Drüsen

Endokrine Drüsen geben Stoffe (Hormone) ab, die im Organismus selbst wirken. Corpora cardiaca und Corpora allata sind die wichtigsten Hormondrüsen der Honigbiene.

Physiologie der Honigbiene

Die Physiologie beschäftigt sich mit den physikalischen und biochemischen Funktionen eines Lebewesens. Es dreht sich um den Stoffwechsel und alle nervösen und hormonellen Abläufe in der Biene.

Ernährung und Verdauung der Honigbiene

Die Honigbiene ist eine reine Vegetarierin. Alle Nährstoffe bekommt sie direkt oder indirekt von den Pflanzen. Trotzdem muss sie ihren Bedarf an Eiweißen und Fetten decken.

die Sinne der Honigbiene

Es ist erstaunlich, welche Fähigkeiten in einem so kleinem Organismus wie der Honigbiene stecken. Die Honigbiene kann sehen, fühlen, riechen, schmecken und Vibrationen wahrnehmen.

Hormone und Pheromone

Hormone und Pheromone spielen bei allen Insekten eine große Rolle. Bei der Honigbiene gibt es ein sehr komplexes und wohl abgestimmtes System verschiedener Hormone und Pheromone.

Bienen-Quiz

Lernaufgaben zum Thema Bienen und Honigbienen. Was wissen Sie über die Honigbiene und ihre Verwandten?

Das Bienenvolk - der Bien

der Bien zieht um - als SchwarmDie europäische Honigbiene lebt in einer Gemeinschaft von bis zu 60.000 Bienen. Die Gemeinschaft wird als Bienenvolk bezeichnet. Dem Imker spricht von dem Bien.

Kommunikation und Koordination

Mitten im Volk der BienenDas Bienenvolk als Ganzes muss äußerst flexibel reagiert, um sich effektiv auf rasch ändernde Bedingungen einzustellen. Die Arbeitsteilung im Volk muss gut koordiniert sein, um zu funktionieren.

Trophallaxis - sozialer Futteraustausch der Honigbiene

Trophallaxis - sozialer Futteraustausch zwischen HonigbienenDer soziale Futteraustausch (Trophallaxis) ist ein Verhalten, dass man bei vielen sozialen Insekten und Wirbeltieren beobachten kann. Bei der Honigbiene ist es besonders häufig zu sehen. Die Trophallaxis hat eine große soziale Bedeutung für das Bienenvolk

Vermehrung, eine Schwärmerei

Ist die Tracht im Frühjahr gut, so steigt die Zahl der Individuen im Volk sehr schnell an. Es gibt ein Optimum für die Anzahl der Bienen in einem Volk. Ist dies überschritten, so teilt sich das Volk. Ein Teil schwärmt mit der Königin aus.

das Bienenjahr

Das Leben eines Biens, des Bienenvolkes, läuft zyklisch ab. Es ist in unseren Breiten eng mit den Jahreszeiten verbunden. Wichtigster Faktor ist dabei das Angebot an Nahrung.

die Winterruhe - November bis Januar

Magazinbeuten im SchneeHonigbienen machen keinen Winterschlaf. Das Volk reduziert seine Aktivitäten zwar sehr stark, aber bei Honigbienen kommt es nie zum Stillstand.

(Bienen-)Volksquiz

Lernaufgaben um Thema Bienenvolk: Was wissen Sie über Überwinterung, Pheromone und Schwärmen?

Bienen - Ökologie und Ökonomie

Die Bestäubung ist ein sehr komplexer Prozess. Evolution und Ökonomie spielen dabei eine große Rolle. Wollen Sie wissen, weshalb sich die Bienenhaltung direkt in Geldwert für die Landwirtschaft auszahlt?

Blütenbiologie

Dunkle Erdhummel (Bombus terrestris) in der Blüte einer WeigeliaBienen kommen bei ihren Blütenbesuchen immer in Kontakt mit den wichtigsten Teilen der Blüte: Staubgefäße und Narbe. Das ist kein Zufall, sondern Bienen und Blüten haben sich im Laufe der Evolution gemeinsam entwickelt.

Kronblätter

Kronblätter sind meist groß und häufig farbig. Sie sind die Werbeträger der Blüte.

Blüten-Quiz

Kennen Sie sich mit Blüten und der Biologie der Blüten aus? Testen Sie sich mit den folgenden Aufgaben.

Bienen als Bestäuber

Honigbiene auf der Blüte einer Moschus-MalveBienen sind als Bestäuber von weitaus größerer ökonomischer Bedeutung als ihre Honigproduktion. Die Honigbiene und verschiedene Hummelarten sind speziell für die Bestäubung von Nutzpflanzen von großer Bedeutung.

Biene und Blüte

Bienen und Blüten haben sich seit der Kreidezeit gemeinsam und zum gegenseitigen Nutzen entwickelt – Co-Evolution.

Spezielle Beziehungen zwischen Biene und Blüte

Honigbienen und Hummeln auf einer KugeldistelBienen können sehr wählerische sein. Manche Bienenarten haben sich auf bestimmte Pflanzen oder Pflanzengruppen spezialisiert. Einige Bienen besuchen nur bestimmte Blüten.

Rotklee und lange Rüssel

Ackerhummel auf RotkleeRotklee wird besonders von Hummeln befruchtet. Rotklee-Arten besitzen lange Kronröhren. Sie können mit ihren langen Rüssel den Nektar am Grunde der Kronröhre erreichen.

eine einseitige Beziehung: Haselnuss und Biene

Die Haselnuss kommt gut ohne die Biene aus, da die Haselnuss vom Wind bestäubt wird. Für die Honigbiene ist die Haselnuss im Frühjahr eine der ersten großen Quelle für Pollen.

die Honigbiene - ein Bestäuber erbringt Höchstleistungen

Honigbiene auf SenfpflanzeDie Honigbiene nimmt als Bestäuber unter den Bienen eine besondere Stellung ein. Gegenüber allen anderen Bienen hat sie drei entscheidende Vorteile: ihre zahlenmäßige Überlegenheit, die Arbeitsteilung unter den Arbeiterinnen und ihre Blütenstetigkeit.

Volksstärke

Gedränge im Volk der HonigbienenAls einzige europäische Bienenart überwintert die Honigbiene als Volk. Die Überwinterung als Volk gibt den Honigbienen im Frühjahr einen großen Entwicklungsvorsprung gegenüber der Konkurrenz an den Blüten.

Arbeitsteilung

Die Arbeitteilung ermöglicht es der Honigbiene eine Trachtquelle systematisch und effektiv zu nutzen. Die Arbeitsteilung geht bis in die Kontrolle des Stoffwechsels der Honigbiene.

Blütenstetigkeit

Die Honigbiene konzentriert sich bei einem Trachtflug auf die Blüten einer einzigen Pflanzenart. Man sagt, sie ist blütenstet. Das ist eine ökonomische Lösung.

Honigbienen und Wildbienen

Maskenbienen (Hylaeus) auf einem GilbweiderichHonigbienen sind keine Bedrohung für Wildbienen. Honigbienen und solitär lebende Wildbienen haben ganz unterschiedliche Ernährungsstrategien.

Honigbiene und Landwirtschaft

Bienenstand auf einem BauernhofDie Bedeutung des Imkers als Bestäubungsimkers wächst. Die Sicherstellung der Bestäubung ist ein wesentlicher wirtschaftlicher Faktor der modernen Landwirtschaft.

eine Frage der Ökonomie

Apfelbäume in KulturDie Honigbiene ist damit das viertwichtigste Nutztier nach Rind, Schwein und Geflügel. Als der Garant für eine erfolgreiche Bestäubung ist die Honigbiene für die Landwirtschaft von noch höherer Bedeutung.

Raps-Anbau

Rapsfeld in abgehender BlüteDer Raps (Brassica napus) wird im landwirtschaftlichen Anbau auch durch den Wind bestäubt. Aus ökonomischer Sicht ist es sinnvoll die Bestäubung durch eine gezielte Bestäubung durch Honigbienen zu optimieren. Der Ertrag steigt durch einen höheren Fruchtan

Obst-Anbau

ErdbeerenBei 80% unserer heimischen Obstbäume erfolgt die Bestäubung durch die Honigbiene. Ohne die Bestäubung tragen Obstbäume keine Früchte.

Krankenheiten bekämpfen

Honigbienen im VolkBei den Krankheiten der Biene unterscheidet man zwischen solchen, die nur die Larve (Brutkrankheiten), und solche, die nur erwachsene Bienen (Krankheiten der erwachsenen Biene) befallen.

die Varroa-Milbe

Varroa-Milbe (Varroa destructor)Die Varroa-Milbe (Varooa destructor) gehört zu den Milben (Acari) und damit zur Klasse der Spinnentiere (Arachnida). Die Milbe schwächt die Bienenvölker. Larven und erwachsene Bienen verlieren lebenswichtige Nährstoffe.

Nosemose (Nosematose)

Wabenrahmen mit BienenkotDer Erreger der Nosemose, Nosema apis, lebt im Mitteldarm der Biene. Ein starker Befall kann zur Zerstörung des Darms und dem Tod der Biene führen.

Königin zeichnen

Königin zeichnenDie Königin wird gezeichnet, indem ein kleines Plättchen auf die Oberseite der Brust geklebt wird. Meist geschieht dies direkt nach dem Schlupf.

die Persönlichkeit des Imkers und der Imkerin

Imkerei - ruhig und konzentriertBienen sind gute Lehrer in Sachen Ruhe. Selbst ein quirliges Volk, aber im Umgang mit ihnen lernt man ruhiges, konzentriertes Arbeiten.

Warum machen die Bienen eigentlich Honig?

Die Honigbereitung ist sehr aufwändig. Honig muss eingelagert und eingedickt werden. Warum machen sich die Honigbienen diese Mühe? Hier sind unsere Vorschläge.

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