Bienenkönigin
Das Stichwort „Bienenkönigin“ bezieht sich auf die Seiten mit folgenden Titeln:
Königin - die Mutter des Volkes
Sie ist die Primadonna im Volk - die erste Frau im Staate der Honigbienen. Die Bienenkönigin leistet Schwerstarbeit. Sie legt pro Tag bis zu 1200 Eier.
die Rüssel von Arbeiterin, Drohn und Königin
Arbeiterin, Bienenkönigin und Drohn besitzen unterschiedlich geformte Rüssel. Auch dies ist ein Hinweis auf die unterschiedlichen Arten der Nahrungsaufnahme der drei Bienenwesen.
lang lebe die Königin
Die Königin ist im Volk das einzige Bienenwesen, dass mehrere Jahre lebt. Die Bienenkönigin steht für die Kontinuität des Volkes.
Eier legen oder Stifte setzen
Die Königin inspiziert zuerst die Brutzelle. Sie legt pro Zelle ein Ei. In der Imkersprache heißt das, die Bienenkönigin bestiftet die Zelle. Die Eier der Honigbiene sehen wie ein Stift aus.
Mandibeldrüsen der Honigbiene
Die Mandibeldrüsen (Oberkieferdrüsen) befinden sich oberhalb der Mandibel im Kopf der Biene. Sie sind bei allen drei Wesen der Honigbienen angelegt: Arbeiterin, Königin und Drohn. Sie produzieren ein öliges Sekret.
Vermehrung, eine Schwärmerei
Ist die Tracht im Frühjahr gut, so steigt die Zahl der Individuen im Volk sehr schnell an. Es gibt ein Optimum für die Anzahl der Bienen in einem Volk. Ist dies überschritten, so teilt sich das Volk. Ein Teil schwärmt mit der Königin aus.
das Bienenjahr
Das Leben eines Biens, des Bienenvolkes, läuft zyklisch ab. Es ist in unseren Breiten eng mit den Jahreszeiten verbunden. Wichtigster Faktor ist dabei das Angebot an Nahrung.
der Frühjahrsaufschwung - Februar bis April
Im Frühjahr wird ein neues Brutnest aufgebaut. Die Königin muss ausreichend mit eiweiß- und energiereicher Nahrung versorgt werden. Die Bienenkönigin bestiftet immer mehr Zellen. Das Brutnest wächst und damit der Nahrungsbedarf des Volkes.
die Vermehrungsphase - Mai bis Juli
Das Volk ist zahlenmäßig sehr stark angewachsen. Die ersten Massentrachten geben dem Volk eine großzügige Nahrungsgrundlage. Es ist die Zeit, um Drohnen und Königinnen heranzuziehen. Das Volk kommt in Schwarmstimmung.
Raum schaffen - Beute ausbauen
Ein Grund, weshalb ein Bienenvolk in Schwarmstimmung kommt, kann Platzmangel sein. Einem Volk, das eine gute Frühjahrentwicklung zeigt, wird mehr Raum geschaffen.
Kunstschwarm bilden
Die beste Form der Ablegerbildung ist ein Kunstschwarm. Es ist ein vollständiger Neuanfang für ein Volk und entspricht darin einem natürlichen Schwarm. Eine junge, begattete Bienenkönigin wird zugesetzt.
die kontrollierte Paarung - der königliche Akt
Für eine gezielte Zucht braucht man jetzt kontrollierte Bedingungen. Dazu wählt man geografisch abgelegene Ort wie das Hochgebirge oder Inseln. Drohnen und junge Bienenköniginnen gehen auf eine Hochzeitsreise der besonderen Art.
die Hinterbeine der Honigbienen
Das dritte Beinpaar der Honibiene, die Hinterbeine, haben bei den drei Bienenwesen unterschiedliche Aufgaben. Bei der Arbeiterin werden die Hinterbeine zum Pollen sammeln verwandt. Der Drohn hält mit den Hinterbeinen die Königin beim Hochzeitsflug.