Noch Fragen

Hier finden Sie eine Liste typischer Fragen, die immer wieder an uns gestellt werden. Oder im Computer-Jargon ist dies die Liste, der "frequently asked questions"(FAQ). Vielleicht ist Ihre aktuelle Frage auch dabei und natürlich die passende Antwort. Wenn nicht, würden wir uns über eine E-Mail mit Ihrer Frage sehr freuen: redaktion@die-honigmacher.de.
  1. Darf jeder Bienen halten?
    Ja, jeder darf Bienen halten. Er muss hierfür keine Ausbildung absolviert haben. Doch ist es immer wichtig, dass man sich fortbildet und bei den Verbänden oder den Bieneninstituten Lehrgänge besucht. Auch ist es sinnvoll, einem Imkerverein beizutreten. Dort erhält man Unterstützung und Hilfen. Im Deutschen Imkerbund organisierte Imker sind auch versichert und erhalten vielfältige Förderungen.
  2. Sind Bienenstiche gefährlich?
    Bienenstiche sind grundsätzlich nicht gefährlicher als die Stiche anderer Insekten. Nur Menschen, die gegen Bienengift allergisch sind, müssen vorsichtig handeln. Auch Stiche in den Mundbereich können wegen der Schwellung und der möglichen Atemnot gefährlich werden.
  3. Wo kann ich die Imkerei erlernen?
    Schulungen bieten alle Bieneninstitute Deutschlands an. Auf den Homepages dieser Organisationen findet man den jeweils aktuellen Lehrgangsplan. Auch die Imkerverbände des Deutschen Imkerbundes (D.I.B.) bieten Schulungen und Vorträge an. Auch hier informieren die Homepages was wann und wo angeboten wird. Ferner führen Volkshochschulen und ähnliche Bildungsstätten sowie manche Erwerbsimker und "Alte Hasen" Schulungen durch.
  4. Wenn ich Bienen im Garten halte, kann ich dann noch in Ruhe Kaffee auf der Terrasse trinken?
    Bienen interessieren sich nicht für Grillfleisch, Käse oder Wurst. Auch süße Säfte, Marmeladen oder Kuchen interessieren sie nicht. Deshalb sind Bienen an der Kaffeetafel oder am Grillplatz nicht zu finden. Nur Wespen suchen diese Orte auf und können dann lästig werden. Wer Bienen im Garten hält wundert sich meist, dass er nicht eine Biene mehr an seinen Blumen sieht als vorher.
  5. Gibt es den Schnupperkurs "die Honigmacher" auch als CD oder erscheint der Kurs auch als Buch?
    Wir sind auf Qualität bedacht und versuchen Ihnen immer ein aktuelles Angebot zu garantieren. Dies geht nur online. Auch uns passiert der ein oder andere Fehler. Oder eine Formulierung zeigt sich im Nachhinein als schlecht verständlich. Eine CD, einmal erschienen, lässt sich nicht korrigieren. Für ein Buch gilt das Gleiche.
    Ferner brauchen die interaktiven Aufgaben einen direkten Zugang zum Server der Honigmacher. Nur durch die Rechenleistung des Server können wir Ihnen eine spezifische und Ihrer jeweiligen Auswahl der Antworten angepasste Rückmeldung geben.
  6. Für wen ist der Schnupperkurs eigentlich gedacht ?
    Der Schnupperkurs richtet sich vorallem an den interessierten Laien. Es soll eine Einführung sein in die Imkerei und kein umfassendes Handbuch. Ein Ziel ist es den Menschen die Honigbiene näherer zu bringen. Wir freuen uns besonders über die Rückmedungen von Schülerinnen und Schülern und ganzen Schulklassen, die den Schnupperkurs im Unterricht nutzen.
    Wir bekommen aber auch viel Zuspruch von Imkern und Jungimkern. Wir müssen aber die Imker und Imkerinnen um Verständnis bitten, dass wir in diesem Kurs nicht in die Tiefe der imkerlichen Praxis gehen und uns in der Verwendung von Fachbegriffen zurückhalten.
  7. Warum gibt es hier keine Videos?
    Eigentlich möchten wir schon Videos einsetzen, aber qualitativ hochwertige Videoaufnahmen im Makrobereich sind aufwendig und damit teuer. Ein zukünftiges Projekt wird sein, Videosequenzen aus dem Volk herausaufzunehmen und in den Schnupperkurs zu integrieren. Es soll möglich sein auf Augenhöhe den Bienen bei ihrer Tätigkeit auf der Wabe zu zuschauen.
    Ebenso möchten wir an einigen Stellen interaktive Simulationen einfügen. Unsere Idee ist zum Beispiel eine Beute (Bienenstock) virtuell interaktiv darzustellen, so dass der User selbst Waben einfügen und austauschen kann.
    Zur Zeit wird an der Idee eines virtuellen Biens gearbeitet. Ein virtuelles Bienenvolk im gerafften Tagesablauf, bei dem man die aktuelle Tätigkeit einzelner Bienen verfolgen kann.
  8. Wie geht es weiter mit den Honigmachern?
    Zur Zeit ist die Website „die Honigmacher“ ausschließlich ein Schnupperkurs, aber es sollen weitere Kurse und Informationen an dieser Stelle folgen. Verschiedene Themen der imkerlichen Praxis sind angedacht: z. B. „Sachkundenachweis Honig“, „Ausbildung zum Honigsachverständigen“, „Krankheiten vorbeugen und bekämpfen“ oder „Wildbienen“. Im Moment wird ein Blühkalender der Trachtpflanzen entwickelt. In ihm wird man nachschlagen können, welche für die Biene interessanten Pflanzen zur jeweiligen Zeit blühen.
    Aber wie immer und überall: Wir sind auf der Suche nach Geldgebern und Sponsoren, um den weiteren Ausbau zu finanzieren.
  9. Darf ich meinen eigenen Honig verkaufen?
    Ja, man darf seinen eigenen Honig verkaufen, aber man muss die Bestimmungen des Lebensmittelgesetzes (z.B. Honigverordnung)beachten.

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  10. Wo darf ich Bienen aufstellen?
    Grundsätzlich darf man Bienen überall aufstellen, wenn man die Erlaubnis des Grundstücksbesitzers einholt. Doch gibt es einige Regeln, die man einhalten sollte. So sollten Bienen so aufgestellt werden, dass sie andere Mitmenschen nicht beeinträchtigen. Das Grundstück sollte möglichst groß sein, Wir rechnen etwa mit 100 m² je Bienenvolk. Ist der Garten kleiner als 200 m², sollte man keine Völker im besiedelten Bereich halten. Auch sollten an einem Ort nicht mehr als 10–15 Bienenvölker aufgestellt werden. Viele kleine Bienenstände in der Landschaft verteilt erfüllen den ökologischen Nutzen der Biene auch am besten, da so ein enges Netz von Bestäubern entsteht.
  11. Was kostet die Imkerei?
    Die Kosten der Imkerei sind natürlich abhängig von der Anzahl Bienenvölker, die man halten will. Ab 5-10 Völkern wirft die Bienenhaltung auch einen kleinen Gewinn ab, wenn man seine eigene Arbeitszeit nicht einrechnet. Wer etwas wirtschaftet, wird aber auch schon bei weniger Völkern die Ausgaben und Einnahmen ausgeglichen halten können, so dass sich die Imkerei trägt und eigentlich nichts kostet.

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  12. Wieviel Euro darf guter Honig kosten?
    Honig im Imker-Honigglas des Deutschen Imkerbundes ist ein Qualitätsprodukt und wird nicht unter 4,00 EUR angeboten. Sortenhonige (z.B. Heidehonig, Tannenhonig) können bis zu 8 oder 9 EUR das Pfund kosten. Der Honigpreis hat sich in den letzten Jahren kaum geändert, da die deutschen Imker sich sehr gegen die ausländische Konkurrenz behaupten müssen.

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  13. Muss ich als Imker Steuern bezahlen?
    Ein schwieriges Thema, weil es nicht pauschal zu beantworten ist. Sobald Einkünfte entstehen, muss man sie dem Finanzamt angeben und versteuern. Allgemein gehen die Behörden aber davon aus, dass erst ab 30 Wirtschaftsvölkern ein Gewinn erzielt wird und in kleineren Imkereien die Ausgaben die überwiegen.
  14. Dürfen Säuglinge Honig essen?
    Kinder unter einem Jahr dürfen keinen unbehandelten Honig bekommen. Ein besonders heimtückisches Bakterium, das Clostridium botulinum, kann Sporen (Dauerstadien) bilden und sich darüber verbreiten. Das Bakterium und seine Sporen sind ubiquitär, überall verbreitet. Die Sporen kommen vereinzelt auch im Honig vor. Im Darm des Säuglings können diese Sporen sich zu aktiven Bakterien entwickeln und vermehren.

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  15. Woher bekomme ich mein erstes Bienenvolk?
    Die meisten Imkervereine schenken ihren Neumitgliedern das erste Volk. Weitere Völker kann man über das Internet oder über Anzeigen in den Bienenzeitungen erwerben. Es empfiehlt sich immer, einen erfahren Imkerkollegen (z.B. Imkerpaten) beim Kauf mitzunehmen und sich beraten zu lassen. Beim Völkerkauf sollte man immer auf einem aktuellen, amtlichen Gesundheitszeugnis bestehen. Der Verkäufer ist verpflichtet dies vorzulegen.

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  16. Wie kann ich Bienen von Wespen unterscheiden?
    Wespen sind wesentlich schlanker, beweglicher als Bienen. Sie sind unbehaart und deutlich schwarz-gelb gebändert. Unsere Honigbiene ist plumper im Flug, langsamer in den Bewegungen und behaart. Sie ist eher beige-braun gezeichnet und nicht so deutlich gebändert. Beim Stich bleibt der Stachel der Biene stecken. Die Wespe kann ihn wieder herausziehen und mehrmals stechen.

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  17. Wo kann ich hochwertigen Honig kaufen?
    Den besten Honig gibt es bei der Imkerin und beim Imker nebenan. Adressen der Imkerinnen und Imker aus der Region halten die örtlichen Imkervereine bereit (Telefonbuch, Gelbe Seiten). Auch bei den Landesverbänden können die Imkervereine erfragt werden (s. Links Internetseiten). Auf vielen Wochenmärkten bieten die regionalen Imkerinnen und Imker ihre Produkte an. Honige des Deutschen Imkerbundes (D.I.B.)oder Bio-Honige aus Deutschland bieten die besten Qualitäten. Honig beim örtlichen Imker zu kaufen, sichert die Bestäubung der Blütenpflanzen der Region und ist ein wichtiger Beitrag zum Natur- und Umweltschutz.
  18. Muss ich, wenn ich als Hobby Bienen halte, zur Berufsgenossenschaft?
    Nein, die Berufsgenossenschaft interessiert sich erst für Sie, wenn Sie mehr als 25-28 Völker halten. Dies ist in jedem Bundesland etwas anders. Derzeit werden die Bestimmungen neu geregelt. Näheres erfährt man bei der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft des jeweiligen Bundeslandes.
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